nach oben
Eröffnung: Christof Hilligardt (links) im Gespräch mit Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner im „Erinnerungsgarten der Kulturen“. Foto: Heiland/GBF“
Eröffnung: Christof Hilligardt (links) im Gespräch mit Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner im „Erinnerungsgarten der Kulturen“. Foto: Heiland/GBF“
06.12.2018

Pforzheimer konzipiert einen Erinnerungsgarten für Heidelberg

Auf der Gartenschau in Mühlacker war es erstmals zu sehen. Nun hat Heidelberg nachgezogen. In der Studentenstadt am Neckar wurde am Donnerstag ein „Erinnerungsgarten der Kulturen“ eröffnet. Ideengeber ist der Pforzheimer Friedhofsgärtner Christof Hilligardt.

Er hat das Konzept für die 2500 Quadratmeter große Anlage in Heidelberg erstellt und gemeinsam mit dortigen Friedhofsgärtnern und Steinmetzen in einem Jahr Bauzeit umgesetzt. Das parkähnliche Areal mit Platz für 400 Bestattungen soll durch seine Bepflanzung und Gestaltung unterschiedliche Kulturen, Regionen und Religionen widerspiegeln. Das Grabfeld gliedert sich in mitteleuropäische, orientalische, asiatische, mediterrane und alpine Bereiche. So sei beispielsweise der mediterrane Bereich mit Hanfpalmen oder Olivenbäumen bepflanzt, der orientalische mit seinen drei nach Mekka hin gerichteten Gräbern orientiere sich an Parks in Istanbul. Zudem füge sich ein Bachlauf mit Quellstein in die Anlage ein, erklärt Hilligardt. „Damit wollten wir die Bereiche miteinander verzahnen und weiche Übergänge schaffen, um so das multikulturelle Zusammenleben und das gemeinsame Gedenken zu symbolisieren“, umreißt er einen Grundgedanken.

Mehr lesen Sie am Freitag, 7. Dezember, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.