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Internet und Zeitung durchforstet Kevin Holstein nach Stellenanzeigen. Foto: Seibel
Internet und Zeitung durchforstet Kevin Holstein nach Stellenanzeigen. Foto: Seibel
20.05.2016

Pforzheimer mit Behinderung kämpft um regulären Job

Pforzheim-Eutingen. Für Kevin Holstein ging es schon hoch hinaus – im wörtlichen Sinne: 2008 flog der Rollstuhlfahrer als Zuschauer zu den Paralympics nach Peking, 2011 führte ihn eine Expedition auf das Dachsteinmassiv des Salzkammerguts auf rund 3000 Meter Höhe. Da erscheint die Hürde, die der Eutinger jetzt nehmen möchte, winzig. Und doch ist sie schwerer zu meistern als alle bisherigen. Die Rede ist vom Übergang von der Schule zum Beruf.

„50 Bewerbungen habe ich alleine in diesem Jahr geschrieben“, sagt der 23-Jährige. Zwei Vorstellungsgespräche seien dabei herausgesprungen, doch auch hier folgten Absagen. „Das frustriert“, räumt der Flügelspieler des Para Sport Clubs (PSC) Pforzheim ein. Und irgendwann fällt es einem schwer, sich immer wieder zu motivieren“, so der junge Mann, der nach dem Hauptschulabschluss und zwei Jahren Berufsvorbereitung für Büro und Handel im Jahr 2012 die mittlere Reife ablegte.

Holstein sagt dies mit wenigen Worten, allzu mitteilsam ist er nicht. „Mein Vater sagt immer, ich müsse mich besser verkaufen“, verrät er. Mit Spina Bifida, einem offenen Rücken, kam Holstein vor 23 Jahren auf die Welt. Gehen kann er nur kurze Strecken, fürs Autofahren benötigt er ein erhöhtes Pedal und eine Automatikschaltung.

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