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05.11.2008

Pforzheimer setzen Hoffnung in Obama

Der Morgen dämmert. Aus den Bussen, die am Leopoldplatz in Pforzheim halten, steigen Menschen und strömen zur Arbeit. Ein ganz normaler Mittwochmorgen also. Doch die meisten sind heute spät dran, hetzen in ihre Büros. Vielleicht deshalb, weil sie sich noch vor der Arbeit über den Ausgang der Präsidentschaftswahl in Amerika informiert haben. Denn die USA haben einen neuen Präsidenten gewählt.

„Ich habe die Wahl bis nach Mitternacht im Fernsehen verfolgt und heute morgen dann das Ergebnis im Radio gehört“, sagt einer. „Mich interessiert Amerika eigentlich nicht“, meint eine andere. Mancher ist aber auch die ganze Nacht wach geblieben und hat gespannt auf das Ergebnis gewartet. Und wer den Ausgang der Wahl nicht live verfolgt hat, erfährt es spätestens durch das Extrablatt der „Pforzheimer Zeitung“, das am frühen Morgen in der Pforzheimer Innenstadt und Mühlacker verteilt wird: Barack Obama ist der neue Präsident der USA.

PZ-news hat die Menschen in Pforzheim gefragt, was sie am Morgen nach der Entscheidung denken. Ist der neue Präsident ein Grund zur Freude und welche Hoffnungen haben sie an den ersten schwarzen Präsidenten der USA? Steht in Amerika nun ein politischer Wechsel bevor? Und was bedeutet der Präsident Obama eigentlich für Deutschland?

Mit Obama als 44. Präsidenten der USA verbinden die Pforzheimer vor allem Hoffnung – die Hoffnung, dass es nach der Ära Bush nun anders wird, die Hoffnung auf einen großen politischen Wechsel in den USA und die Hoffnung auf mehr Frieden. Auch wenn die Entscheidung für Obama für keinen wirklich überraschend kam: Die Freude unter den Pforzheimern ist groß. Gut gelaunt gehen die meisten heute zur Arbeit – auch die Verspätung kann die Laune der Pforzheimer an diesem Mittwochmorgen nicht trüben.