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Bei manchen Jugendlichen dreht sich alles nur noch um die Figur.
Bei manchen Jugendlichen dreht sich alles nur noch um die Figur.
21.06.2017

Plan B kann die Anlaufstelle für Essstörungen erstmal weiterbetreiben

Sie wollte nur ein paar Kilo abnehmen: Als die 16-Jährige im vergangenen Jahr in die Beratungsstelle für Essstörungen kam, hatte sie keinerlei Krankheitseinsicht, erinnert sich die Leiterin Anke Wohlbold.

Auf 33 Kilo abgemagert, wurde sie in eine Klinik zwangseingewiesen. Danach folgte ein sechs Monate langer Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik. Die Erzieherin bedauert, dass es für die Klientin keinen Platz in einer speziellen Wohngruppe gibt.

Die 16-Jährige war eine von 68 Betroffenen, die 2016 bei Plan B Rat suchten. Außerdem konnten 18 Angehörige miteinbezogen werden. Das geht aus dem Jahresbericht von Plan B hervor. Insgesamt wurden 271 persönliche Gespräche geführt.

Seit November 2014 gibt es die Anlaufstelle für Essstörungen beim Träger Plan B in der Schießhausstraße (die PZ berichtete). Der Jugendhilfeträger unterstützt junge Menschen mit Drogenproblemen, betreibt Gesundheitsvorsorge und das Übergangswohnen für junge Obdachlose. Dabei schicken immer mehr Therapeuten und Ärzte ihre Patienten in die Beratungsstelle.

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