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Noch ein bisschen Geduld brauchen die Planer des umstrittenen Supermarkts an der Postwiesenstrasse im Pforzheimer Rodgebiet. Foto: Dauenhauer/Strasser
Noch ein bisschen Geduld brauchen die Planer des umstrittenen Supermarkts an der Postwiesenstrasse im Pforzheimer Rodgebiet. Foto: Dauenhauer/Strasser
01.10.2015

Planer des Supermarkts an der Postwiesenstraße Rod brauchen Geduld

Pforzheim. Nach dem Richterspruch des Mannheimer Verwaltungsgerichtshofs (VGH), der Anträge von Projektgegnern ablehnte, könnten die Gesellschaften Bau und Grund sowie Familienheim eigentlich mit dem Bau des Supermarkts an der Postwiesenstraße beginnen. Doch der Bescheid des Karlsruher Regierungspräsidiums (RP) zu Widersprüchen von Anwohnern steht noch aus.

Rechtlich sei diese Sache nach der Entscheidung aus Mannheim im Normenkontrollverfahren „ziemlich geklärt“, sagte RP-Sprecher Joachim Fischer am Donnerstag auf PZ-Nachfrage. Doch es sind offenbar formale bürokratische Hürden, die das Okay aus Karlsruhe verzögern. Laut Fischer hat das RP die Originalakten zum Supermarkt-Projekt, die die Pforzheimer Stadtverwaltung am 5. Mai vorgelegt habe, am 13. Juli dem VGH übersandt. Ein Duplikat der Akten sei nicht erstellt worden – weil etwa die darin enthaltenen Baupläne nur schwer zu kopieren seien. Deshalb müsse das RP nun warten, bis der VGH die Urteilsbegründung formuliert und besagte Akten auf den Postweg nach Karlsruhe gebracht hat.

Etwa einen Monat wird das nach Einschätzung des VGH-Sprechers Thomas Haller dauern. Dann aber, so RP-Sprecher Fischer, werde das Präsidium „sehr zeitnah“, also innerhalb von zwei bis drei Wochen, entscheiden. Wie berichtet, wollen die Baugesellschaften, die einen gut 1400 Quadratmeter großen Edeka-Markt planen, mit dem Baustart so lange warten, bis das RP ein positives Signal gibt.

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