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Sie sind gespannt auf den poetischen Wettstreit in der Markuskirche: Die Kepler-Gymnasiasten Danilo Bottazzo, Luis Lemke und Omid Mohseni (vorne von links) sowie Deutschlehrerin Aylissa Sarbacher, Pfarrerin Esther Phlipps, Gemeindediakon Oliver Würslin und Dekanin Christiane Quincke (von links).  Foto: Meyer 

Poetry Slam für den Frieden: Nordstadt-Gemeinden setzen am 23. Februar ein Zeichen

Pforzheim. Es sind neue Wege, die die evangelischen Gemeinden in der Nordstadt beschreiten: Rund um den Gedenktag des 23. Februar wollen sie ein sprachgewaltiges Zeichen für Frieden und Versöhnung setzen. Denn dann treten in der Markuskirche Schüler, Poeten und Prediger auf die Bühne und messen sich beim Poetry und Preacher Slam.

„Es ist für uns am Wartberg ein schwieriger Tag und unerträglich, dass Nazis hier aufmarschieren dürfen“, sagt Markuskirchen-Pfarrerin Esther Philipps. Daher wolle man daneben Aktionen setzen und dieses Mal sprachgewaltig das Schöne und Friedliche gegen laute Hassredner in den Vordergrund stellen. Bereits am Freitag, 22. Februar, präsentieren daher Zehntklässler des Kepler-Gymnasiums ab 12 Uhr ihre Ergebnisse aus einem Poetry Slam-Workshop mit dem Titel „Peace and Love“. Die vier Jungs und fünf Mädchen tragen in der Markuskirche ihre Gedanken zu Liebe und Frieden in dieser ganz modernen Dichtform vor.

Dekanin Christiane Quincke hingegen eröffnet am Sonntag, 24. Februar, ab 19 Uhr das Special „Poetry Slam trifft Preacher Slam“. Dann treten Pforzheimer Poeten, die man übers Kupferdächle gewinnen konnte, in der Markuskirche gegen Prediger an. Quincke hat bereits an zwei Preacher Slams teilgenommen und wird als „Eisbrecher“ ohne Wertung ihren kurzen Text präsentieren. Im Anschluss messen sich die Teilnehmer des poetischen Wettstreits um die Gunst des Publikums.

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