nach oben
Mit Tempo 190 im Baustellenbereich war ein Kölner bei einer Verfolgungsjagd über die Autobahn geflüchtet. Bei Karlsruhe konnten ihn Pforzheimer und Karlsruher Polizeibeamte stoppen.
Mit Tempo 190 im Baustellenbereich war ein Kölner bei einer Verfolgungsjagd über die Autobahn geflüchtet. Bei Karlsruhe konnten ihn Pforzheimer und Karlsruher Polizeibeamte stoppen. © Symbolbild: dpa
12.10.2016

Polizei beendet nach 30 Kilometern rasante Flucht über die Autobahn

Pforzheim/Karlsruhe. Nach einer waghalsigen Verfolgungsfahrt über mehr als 30 Kilometer und mit irre hohem Tempo im Baustellenbereich haben Beamte der Autobahnpolizeireviere Pforzheim und Karlsruhe am späten Dienstagabend auf der A5 bei Karlsruhe-Nord einen 23 Jahre alten Autofahrer aus dem Raum Köln gestoppt. Den Grund für die Flucht des jungen Mannes konnten die Polizisten wenig später erschnuppern.

Die Pforzheimer Polizisten waren kurz nach 23 Uhr nahe der Tank- und Rastanlage Pforzheim auf den Audi des jungen Manns aufmerksam geworden, als dieser die Funkstreife mit einem fehlerhaften Fahrstreifenwechsel zum Ausweichen zwang. Auf die Haltezeichen der Beamten ging der Fahrer zunächst ein und folgte ihnen scheinbar auf das Rasthofgelände. Im letzten Moment riss er aber das Lenkrad herum, trat kräftig aufs Gaspedal und brauste mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Dabei legte er ein derartiges Tempo hin, dass die Beamten erst beim Karlsruher Autobahndreieck zu ihm aufschließen konnten. Obgleich er bei erlaubten 80 mit bis zu 190 Kilometern pro Stunde durch den Baustellenbereich fuhr, konnte er schließlich von zwei Funkstreifen in die Mitte genommen und zum Anhalten gebracht werden.

Schon beim Öffnen der Fahrzeugtür wurde klar, warum es der 23-Jährige so eilig gehabt hatte. Den Polizisten schlug heftiger Cannabisgeruch entgegen. Drogensuchhund „Carlos“ erschnupperte wenig später im Auto neben einem angerauchten Joint auch noch eine geringe Menge an Cannabisblüten. Der Beschuldigte, dessen Auto abgeschleppt wurde, musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Zudem muss er sich wegen verschiedener Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Fahrens unter Drogeneinwirkung verantworten.

Leserkommentare (0)