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Bei der vierten Etappe des Kurdenmarsches kam es zu roher Gewalt, bei dem mehrere Menschen, darunter auch eine Polizistin, verletzt wurden. Am Dienstag hatte die Demonstration auch durch Pforzheim geführt. Hier verlief es noch weitgehend ruhig, wenn es auf dem Weg von Pforzheim nach Durlach auch bereits zu Flaschenwürfen gekommen war.
Bei der vierten Etappe des Kurdenmarsches kam es zu roher Gewalt, bei dem mehrere Menschen, darunter auch eine Polizistin, verletzt wurden. Am Dienstag hatte die Demonstration auch durch Pforzheim geführt. Hier verlief es noch weitgehend ruhig, wenn es auf dem Weg von Pforzheim nach Durlach auch bereits zu Flaschenwürfen gekommen war. © Ketterl
11.02.2016

Polizei ermittelt gegen Flaschenwerfer beim Kurdenmarsch

Der Kurdenmarsch, der an die Verhaftung des PKK-Chefs Abudllah Öcalan gedenken soll, hat bis jetzt auf jeder Etappe für Reibung und Ärger gesorgt. Die dritte Etappe, die am Mittwoch in Pforzheim um 9.30 Uhr mit 165 Teilnehmern startete, verlief aber die meiste Zeit friedlich.

Um 17.40 Uhr fingen jedoch einige kurdische Versammlungsteilnehmer an, mit Flaschen in das zweite Obergeschoss einer Wohnung in Grötzingen zu werfen.

Dabei wurde niemand verletzt. Der Grund für die Attacke ist nicht bekannt und gegen die Flaschenwerfer wird nun ermittelt.

Um 19.10 Uhr erreichte der Aufzug nach 31 Kilometern Marschstrecke das Ziel in Durlach. Es gab, bis auf vereinzelte verbale Auseinandersetzungen zwischen den Aufzugsteilnehmern und Außenstehenden keine weiteren Vorkommnisse.

Am Donnerstag wird der Kurdenmarsch wieder in Durlach starten. Auf einer Marschlänge von 26 Kilometern geht es dann nach Rastatt.