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Der Pforzheimer Präventionsleiter Wolfgang Schick (links) und sein Kollege Uwe Heintz suchen das Gespräch mit Passanten, hier mit Edda Krasmik und Karolina Becker (rechts). Foto: Ketterl

Polizei in der Pforzheimer Innenstadt: Beamte zeigen Präsenz gegen die Angst

Pforzheim. Auch wenn es (noch?) nicht zu Kriminalitätsschwerpunkten und einer dadurch gerechtfertigten Videoüberwachung wie in Mannheim nicht reicht: Das vielzitierte subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung – oft überstrapaziert durch Schlägereien untrer jungen Männern, meist mit Migrationshintergrund – ruft ebenso regelmäßig Polizei und Stadt auf den Plan. Zum einen als Reaktion auf Vorfälle, gerade in der Innenstadt – wie jüngst wieder hoch zu Ross bei einem der „Hot spots“, der Schlössle-Galerie (was Ende der Woche mit unterstützenden Kräften des Präsidiums Einsatz wiederholt wird) –, zum anderen im Zuge von Aufklärung und Vorbeugung.

Deshalb stehen sie zunächst hier, in der Fußgängerzone, vor dem Modegeschäft Jung: zwei Beamte des Referats Prävention – Uwe Heintz und Wolfgang Schick. Letzterer ist gewissermaßen der Pforzheimer „Statthalter“ des Referats, das direkt an die Chefetage des Polizeipräsidiums Karlsruhe angegliedert ist.

„Wir wollen auch einfach mit den Bürgern ins Gespräch kommen und fragen, wo sie der Schuh drückt“, sagt Schick – und trifft den Nerv ebenso wie seine Kollegen Dirk Schäfer und Yvonne Schwarz-Thron, die am frühen Abend in der Stadtbibliothek einen binnen kurzer Zeit ausgebuchten Kurs für eine begrenzte Zahl von Frauen leiten.

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In Freiburg hat die erhöhte Polizeipräsenz nun nachweislich dafür gesorgt, dass es weniger Verbrechen gibt. Die Präsenz in der Stadt sowie mehr Kontrollen haben zu einem spürbaren Rückgang der Gewaltkriminalität geführt, sagte Freiburgs Polizeipräsident Bernhard Rotzinger.