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© Symbolbild: PZ-news
30.08.2014

Polizei löst Massenschlägerei schnell auf - Alles Unschuldslämmer?

Die Nacht der fliegenden Fäuste in Pforzheim: Erst eilten Streifenwagen zu einer Schlägerei, die sich dann bei Eintreffen der Polizei schon von alleine aufgelöst hatte, dann rasten acht Streifenwagen mit Blaulicht zum Neuen Rathaus. Unweit des OechsleFestes hatten sich gegen 1.30 Uhr zwei Gruppen mit Migrationshintergrund geprügelt. Bei der Alarmierung musste die Polizei von 15 bis 20 Personen ausgehen.

Vor Ort jedoch stellte sich heraus, dass die Gruppe der Schläger wesentlich kleiner war. Wohl angesichts des großen Polizeiaufgebots stellten die jungen Menschen dann die Prügelei auch zügig ein. Zum Glück gab es keine gewalttätigen Ausschreitungen gegenüber den Beamten. Die konnten die Situation schnell beruhigen und sich nebenbei noch um drei leicht verletzte Personen kümmern.

Typisch für solche Auseinandersetzungen: Es muss wohl reichlich Alkohol im Spiel gewesen sein und am Ende hat keiner etwas getan und auch keiner etwas gesehen. Das Erinnerungsvermögen am Tag danach wird ohnehin vom totalen Vergessen geprägt sein. Bleibt abzuwarten, ob weitergehende Ermittlungen noch etwas Licht ins Dunkel bringen oder ob es überhaupt zu Anzeigen von Betroffenen kommt.

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