fhd infostand
Der Infostand der rechtsextremistischen Gruppe Freundeskreis Herz für Deutschland in der Pforzheimer Fußgängerzone (Foto) musste noch von Polizisten geschützt werden. Drei Verteiler eines Flugblatts, das sie vor einer Schule verteilen wollten, erhielten dagegen am Freitagmorgen Platzverweise. 

Polizei stoppt Flugblattaktion des rechtsextremistischen FHD

Nicht genug, dass die rechtsextremistische Gruppierung des Freundeskreises ein Herz für Deutschland (FHD) seit Jahren am 23. Februar mit ihrer „Mahnwache“ auf dem Wartberg für Verärgerung bei den Bürgern und der Stadtverwaltung sorgt, jetzt sind die Rechtsaußen auch noch mit einer Flugblattaktion vor einer Pforzheimer Schule unangenehm aufgefallen. Die Polizei musste dem Spuk ein Ende bereiten.

Die Polizeidirektion Pforzheim hat am Freitagmorgen die Flugblattaktion des FHD untersagt. Drei Angehörige der rechtsextremistischen Gruppe, die zu Schulbeginn vor einer Pforzheimer Schule Flugblätter verteilen wollten, erhielten Platzverweise. Abbildungen auf den Flyern, die Pforzheimer Bombenopfer zeigen, waren nicht zur Verteilung an Kinder und Jugendliche geeignet.

Wie die Polizei mitteilt, habe die Aktion für die Angehörigen des FHD keine strafrechtlichen Konsequenzen, da die Flugblätter zwar für Kinder nicht geeignete Aufnahmen, aber keine strafrechtlich relevanten Inhalte aufweisen würden.