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Freundlich lächelnd reicht Polizeihauptmeister Raimund Bauer ein Informationsblatt ins Wageninnere, positiv sind die Reaktionen von Autofahrern auf die Aktion für mehr Verkehrssicherheit an Überwegen. Foto: Meyer
Freundlich lächelnd reicht Polizeihauptmeister Raimund Bauer ein Informationsblatt ins Wageninnere, positiv sind die Reaktionen von Autofahrern auf die Aktion für mehr Verkehrssicherheit an Überwegen. Foto: Meyer
Präventionsexperte Bernd Becker gibt vor Ort Tipps. Foto: Meyer
Präventionsexperte Bernd Becker gibt vor Ort Tipps. Foto: Meyer
An diesem Zebrastreifen an der Maxi, wo auch noch geparkte Autos den Blick verstellen, weisen die Beamten auf Gefahren für Fußgänger hin. Foto: Meyer
An diesem Zebrastreifen an der Maxi, wo auch noch geparkte Autos den Blick verstellen, weisen die Beamten auf Gefahren für Fußgänger hin. Foto: Meyer
09.08.2017

Polizeiaktion an der Maxi in Pforzheim: Achtung, Zebrastreifen!

Pforzheim. Prompt rauscht ein Autofahrer über den Zebrastreifen an der Maximilianstraße unweit des Versandhauses Bader. Obwohl dort nicht nur eine alte Dame, sondern auch zwei uniformierte Polizeibeamte stehen. Außerdem ist der Überweg mit vier Verkehrshütchen markiert. Als ob es eines Belegs bedurft hätte, wie wichtig die Aktion an diesem Mittwochvormittag ist. In Kooperation mit den Verkehrswachten Pforzheim und Mühlacker, will die polizeilichen Verkehrsprävention eine im Wortsinn oft übersehene Gefahrenstelle in den Fokus rücken.

Weil gegenseitige Rücksicht fehlt, kommt es an Zebrastreifen immer wieder zu brenzligen Situationen. Das soll sich ändern – gerade mit Blick auf das in wenigen Wochen beginnende Schuljahr, wenn ABC-Schützen neue Wege gingen, betont Polizeihauptmeister Raimund Bauer. Gemeinsam mit seinem Kollegen Bernd Becker bewegt Bauer Verkehrsteilnehmer zum Innehalten. Sie stoppen Autofahrer und reichen Infoblätter und Ratschläge durchs heruntergekurbelte Fenster, und sie suchen an einem kleinen Stand das Gespräch mit Fußgängern.

Ihre Botschaft: Die Lage ist ernst. Seit Anfang 2016 habe es in Pforzheim und im Enzkreis mehr als 30 Unfälle mit Beteiligung von Fußgängern gegeben, etliche an Zebrastreifen. Seit geraumer Zeit sei ein Anstieg bei Fußgänger-Unfällen zu verzeichnen – auch, weil Smartphones die Aufmerksamkeit von Verkehrsteilnehmern mindern. „Ein ganz großes Problem“, weiß Bauer, der die Situation an diesem Zebrastreifen wegen der auf beiden Seiten parkenden Autos als „wahnsinnig gefährlich“ beschreibt.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.