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Laut Staatsschutz gibt es für die Schlägerei in einem tükischen Schnellrestaurant in Pforzheim keinen rechtsextremistischen Hintergrund. Die beiden Schläger sind aber polizeibekannt: wegen Körperverletzungen und Betäubungsmitteldelikten.
Laut Staatsschutz gibt es für die Schlägerei in einem tükischen Schnellrestaurant in Pforzheim keinen rechtsextremistischen Hintergrund. Die beiden Schläger sind aber polizeibekannt: wegen Körperverletzungen und Betäubungsmitteldelikten. © Ketterl
12.12.2011

Polizeibekannt: Imbiss-Schläger nicht rechtsextrem

Pforzheim. "Wir haben keine Erkenntnisse für einen rechtsradikalen Hintergrund", sagt Polizeipressesprecher Frank Otruba zu der Attacke von zwei 25 und 26 Jahre alten Schlägern, die am Samstagabend in einem türkischen Schnellrestaurant an der Westlichen in Pforzheim Mitarbeiter beleidigt und geschlagen haben. Auch der Staatsschutz habe bei der Überprüfung der beiden Männer keine Verbindung zu rechtsextremistischen Gruppen gefunden.

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Allerdings sind die zwei Schläger der Polizei aus anderen Gründen gut bekannt: wegen diverser Körperverletzungen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetzes. Einer der beiden hatte nach der Tat fast zwei Promille Alkohol im Blut.

Am Samstag um 22.20 Uhr sollen der 25- und der 26-Jährige im Schnellrestaurant zuerst beleidigt, dann gedroht und schließlich zugeschlagen haben. Fünf Personen sollen verletzt worden sein. Auch bei ihrer Festnahme an der Durlacher Straße gebärdete sich das Duo gegenüber den Polizeibeamten provokativ und aggressiv. Sie mussten die Nacht in der Arrestzelle verbringen. Anzeigen wegen Körperverletzungen rechnen müssen. tok

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