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Rettungshunde und ihre Hundeführer der Einsatzkooperation DRK Rettungshunde Pforzheim Enzkreis und BRH Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald in Keltern haben den vermissten Patienten aufgespürt.
Rettungshunde und ihre Hundeführer der Einsatzkooperation DRK Rettungshunde Pforzheim Enzkreis und BRH Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald in Keltern haben den vermissten Patienten aufgespürt. © Symbolbild: BRH Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald
Ein geistig verwirrter Patient ist aus einer Klinik entwichen und wurde in Pforzheim auch per Hubschrauber gesucht.
Ein geistig verwirrter Patient ist aus einer Klinik entwichen und wurde in Pforzheim auch per Hubschrauber gesucht. © Symbolbild: Seibel
28.07.2013

Polizeihubschrauber und Hunde suchen verwirrten Patienten

Pforzheim. Ein Polizeihubschrauber, der über der Pforzheimer Innenstadt kreiste, hat am Sonntagmorgen für Aufsehen gesorgt und zahlreiche Bürger aus dem Schlaf gerissen. Dieses Mal wurde jedoch nicht nach einem Bankräuber gesucht.

Wie die Polizei mitteilt, wurde ein 62 Jahre alter Patient gesucht, der am Samstagabend aus dem Klinikum in Pforzheim abgehauen war. Schon in der Nacht zum Sonntag hatten mehrere Streifen nach dem verwirrten Patienten gesucht. Neben dem Polizeihubschrauber, der gegen 7.45 Uhr startete und sehr lange über der Pforzheimer Innenstadt und den Randbezirken kreiste, suchten auch insgesamt 25 Rettungshunde nach dem Patienten. Der orientierungslose Patient konnte schließlich in einem Rohbau an der Baustelle des Klinikums von Rettungshunden gefunden, vom Rettungsdienst versorgt und wieder auf seine Station gebracht werden.

"Es war größte Eile geboten, deshalb wurden sehr viele Rettungshunde alarmiert", sagt Jürgen Schart von der BRH (Bundesverband Rettungshunde) Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald. Die Alarmierung erfolgte gegen 6.15 Uhr, um 8.30 Uhr konnte der Patient gefunden werden. Neben der BRH Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald war auch die Rettungshundestaffel des DRK Pforzheim-Enzkreis im Einsatz. "Da der Patient schnell gefunden werden musste, wurden Einsatzkräfte der BRH Rettungshundestaffel mittlerer Neckar, der DRK Rettungshundestaffel Sindelfingen und der Malteser Rettungshundestaffel Freudenstadt nachalarmiert", erklärt Schart gegenüber der PZ. Zudem sei die DRK Fachgruppe Information und Kommunikation vor Ort gewesen.

"25 Hunde und 50 Einsatzkräfte waren an der Suche beteiligt", sagt Schart. Schließlich seien es die Flächensuchhunde gewesen, die denn Mann in dem Rohbau entdeckten. "Allerdings haben zuvor Mantrailing-Hunde die Richtung vorgegeben, in der gesucht werden sollte", erklärt Schart, der den Einsatz der Hunde zusammen mit Zachura Aksoy vom DRK koordinierte. Mantrailing-Hunde haben einen extrem guten Geruchssinn und nutzen diesen, um eine Spur zu verfolgen.

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