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Sängerin Susanne Krust und ihre Musikerkollegen Michael Mürle am Piano, Tobias Mürle am Bass und Frank Berger an den Schlaginstrumenten. Foto: Tilo Keller
Sängerin Susanne Krust und ihre Musikerkollegen Michael Mürle am Piano, Tobias Mürle am Bass und Frank Berger an den Schlaginstrumenten. Foto: Tilo Keller
13.12.2015

Popsongs zum Advent in der Schloßkirche

Pforzheim. Auch beim dritten Gottesdienst der Reihe „Advent anders“ hat es wieder zahlreiche Besucher in die Schloßkirche St. Michael geführt. „Es ist schon ein wenig anders, unser ,Advent anders‘, sagte Pfarrerin Heike Reisner-Baral bei der Begrüßung der Gottesdienstbesucher am dritten Advent. Sängerin Susanne Krust und ihre Musikerkollegen Michael Mürle am Piano, Tobias Mürle am Bass und Frank Berger an den Schlaginstrumenten, hatten da schon die Zuhörer mit dem ergreifenden Song „Hello“ begrüßt.

Im Verlauf des Gottesdienstes zeigte das Quartett, dass man in einer Kirche mit Popsongs jenseits von Gospel zu Ruhe finden kann. So reihten sich zwischen die Gemeindelieder exzellent gesungene und gespielte Songs wie „15 Summers“, „Blessings“ und „Someday at Christmas“. Zunächst durch die Kirchensituation verunsichert, einigten sich die Zuhörer nach dem dritten Lied darauf, dass die Musiker für jeden Beitrag den gebührenden Applaus bekamen. Neben den Momenten von Stille und Gebeten trugen die Musiker dazu bei, dass sich die Besucher ganz auf den stimmigen Klang moderner Musik in der historischen Kirche einlassen konnten.

Pfarrerin Reisner-Baral stellte die Veranstaltung unter die Frage „Zeit – mit was füllen wir sie?“. Dabei führte sie vor Augen, dass es bereits dritter Advent ist, Weihnachten und Silvester nicht mehr weit sind und schon bald ein neues Jahr beginnt. „Die Zeit verrinnt wie Sand zwischen den Fingern“, stellte sie fest. Die Pfarrerin regte zum Nachdenken an, ob man nicht sinnlos Zeit spart, um sie anderswo zu vergeuden oder wieviel Zeit wir bereit sind, zu verschenken.