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Sie sind von dem Netz aus Schulen und Firmen überzeugt: Michael Kinzel (Arbeitsagentur), Christine Laupp-Pötzsch (BBQ Pforzheim), Achim Preuß (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg) und Klaus Arnold (stellvertretender Schulleiter der Weiherbergschule) ermöglichen mit „Praktikum Plus“ Schülern berufliche Erfahrungen. Foto: Meyer
Sie sind von dem Netz aus Schulen und Firmen überzeugt: Michael Kinzel (Arbeitsagentur), Christine Laupp-Pötzsch (BBQ Pforzheim), Achim Preuß (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg) und Klaus Arnold (stellvertretender Schulleiter der Weiherbergschule) ermöglichen mit „Praktikum Plus“ Schülern berufliche Erfahrungen. Foto: Meyer
17.05.2019

"Praktikum Plus": Firmen und Schulen bieten dem Nachwuchs passgenaue Erfahrungen

Normalerweise interessiert sich keiner meiner Schüler für metallverarbeitende Berufe,“ sagt Marcel Kramer, Lehrer an der Otterstein-Werkrealschule. Mit dem vom Kultusministerium für ein Jahr finanzierten Modellprojekt „Praktikum Plus“ im Rahmen der Berufsvorbereitung haben vier Schulen noch bis zum Sommer die Möglichkeit, ihren Schülern eintägige Workshops im Vorgriff auf längere Praktika anzubieten, die ihnen einen ersten Eindruck von dem Berufsfeld vermitteln.

Für die vielfältigen Workshops, die zweimal im Jahr angeboten werden, steht ein Netz von bislang 13 Firmen bereit, involviert ist auch die Arbeitsagentur. Fünf Otterstein-Schüler zeigten sich vergangene Woche von den ersten praktischen Erfahrungen im Workshop der Firma Benzinger angetan, berichtet Kramer. In früheren Zeiten habe die Hälfte ihr Praktikum abgebrochen, weil es überhaupt nicht den Vorstellungen entsprochen habe. Das könne man jetzt durch die Workshops vermeiden. Durchweg gute Rückmeldung bekommt Christine Laupp-Pötzsch, Leiterin der Pforzheimer BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH und Träger von „Praktikum Plus“, sowohl von den Firmen als auch von den Schulen. Enger sind die gegenseitigen Interessen jetzt aufeinander abgestimmt, denn auch die Firmen sind an engagiertem Nachwuchs interessiert.

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