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01.11.2012

Premiere: Actionheld James Bond im Pforzheimer Rex-Kino

Der rote Teppich ist ausgerollt. Auf ihm befinden sich Menschen, die sich nur langsam auf den Weg in Richtung Kino-Saal machen. Sie tragen schicke Sakkos oder Abendkleider und unterhalten sich über Englands berühmtesten Geheimagenten, während sie genüsslich am Sekt nippen. Würde sich die Szene nicht in Pforzheim, sondern in London oder Monaco abspielen, könnte man fast meinen, man befinde sich selbst im neuen James-Bond-Film.

Fotos mit dem Geheimagenten

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Georg Leicht hat zum gemeinsamen Film-Abend geladen – nicht im heimischen Wohnzimmer, sondern im Rex Filmpalast. Dazu hat sich der Juwelier Einiges einfallen lassen. So können die 007-Fans sich mit dem Agenten und einem Bond-Girl ablichten lassen – zwar nicht mit Daniel Craig persönlich, aber immerhin mit Models, die der Vorstellung eines britischen Geheimagenten und einem Bond-Girl sehr nahe kommen. Daneben gibt es jede Menge Uhren von Bonds aktueller Lieblingsmarke Omega zu begutachten. Pforzheims Kino-Chef Michael Geiger, der den Film schon gesehen hatte, will vor Beginn zwar nicht zu viel verraten, lässt es sich aber nicht nehmen, die Hoffnungen auf einen spannenden Abend zu wecken. „Der Film ist sehr gut und hat auch super Bewertungen bekommen“, sagt Geiger

Ein Film für viele Generationen

Bildergalerie: James Bond Vorpremiere im Rex

Die vierjährige Pause zwischen diesem und dem letzten Bond-Streifen habe, laut dem Film-Experten, gut getan. Die Beteiligten hätten mehr Zeit gehabt, sich Gedanken zu machen. Auch Gastgeber Leicht freut sich auf die mehr als zwei Stunden Action. „Bond verbindet die Generationen“, sagt der Schmuckhändler. Er freue sich, dass sowohl ältere als auch jüngere Gäste seiner Einladung gefolgt seien und den großen Saal im „Rex“ gefüllt haben. „So sollte Kino immer sein“, sagt Leicht weiter. Ihn fasziniere die 50-jährige Erfolgsgeschichte – der erste Bond-Film „Dr. No“ erschien 1962 – des Actionhelden. Um den Lauf der Zeit handelt auch „Skyfall“, so der Titel des neuen Films, bei dem Sam Mendes („American Beauty“) Regie führte. Darin nimmt Mendes die Zuschauer mit auf eine Reise in Bonds, den man teilweise mit ergrauten Bart zu sehen bekommt, Kindheit. Ob ihm das gelungen ist, darüber sind sich die Pforzheimer uneinig.

Gemischtes Urteil

„Der Film war ziemlich gut und nicht so brutal wie der vorherige“, findet Markus Kunzmann. Auch wenn ihn kleinere Szenen etwas gestört haben, werde er sich den Film ein weiteres Mal ansehen. Mara Weingardt hingegen war vollends begeistert. „Die Kombination von altmodischer Spionage-Arbeit und modernsten Mitteln fande ich sehr innovativ“, so Weingardt. Anders sieht das Bernd Schwab. „Ich habe die älteren Filme gerne angeguckt. Bei diesem war mir die Handlung zu undurchsichtig. „Goldfinger“ gefällt mir viel besser“, lautet Schwabs Urteil.

Ein neuer Goldfinger muss also her. Und ein passender Drehort hat man schnell gefunden: Denn wo würde sich die Verfilmung denn besser eignen, als in der Goldstadt?

„Skyfall“ läuft täglich mittags und abends im „Rex-Filmpalast“ in der Bahnhofsstraße sowie im „Cineplex“ in der Zerrennerstraße. Weitere Informationen gibt es unter www.cineplex.de

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