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27.09.2009

Prognose lässt Bundestagskandidaten hoffen

PFORZHEIM. Die ersten bundesweiten Prognosen sind da. Wer es jedoch von den fünf Kandidaten für Pforzheim und Enzkreis in den Bundestag schafft, ist noch nicht klar: Die Auszählung der Stimmen läuft. Doch nach einer ersten Prognose sieht es nicht schlecht für die fünf Kandidaten aus.

Wenn es alle fünf schaffen, wäre das eine kleine Sensation. Eine erste Wahlprognose für Baden-Württemberg lässt auf vier bis fünf Abgeordnete für Pforzheim und Region spekulieren - doch noch gibt es keine engültigen Zahlen. Ein erstes Ergebnis wird für etwa 20.30 Uhr erwartet - vorher könnte es bereits Zwischenergebnisse geben.

Fünf Kandidaten stehen für Pforzheim und Enzkreis zur Wahl. Sie alle haben gute Chancen: Gunther Krichbaum (CDU), Katja Mast (SPD), Erik Schweickert (FDP), Memet Kilic (Grüne) und Annette Groth (Die Linke) - sie alle könnten es in den 17. Bundestag schaffen. Außer Krichbaum, der auf das Direktmandat spekuliert, haben alle gute Listenplätze inne. Wenn es alle fünf schaffen, wäre das eine kleine Sensation.

Krichbaum kann sich unterdessen zurücklehnen, vorausgesetzt, es läuft ähnlich gut für ihn wie bei der Wahl 2005. Da holte er 46,9 Prozent der Stimmen und zog damit direkt in den Bundestag ein. Auch Katja Mast erhielt ein Mandat, über die Landesliste. Kilic, Schweickert und Groth wären Bundestags-Neulinge. Groth hatte 2005 noch nicht kandidiert, Kilic und Schweickert standen bereits zur Wahl.

Auch die Verteilung derZweitstimmen aus Pforzheim und Enzkreis dürfte spannend werden. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die CDU bei der Gemeinderatswahl vor wenigen Monaten hohe Verluste hinnehmen musste -vielleicht auch ein Trend für die Ergebnisse bei der Bundestagswahl.