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250 Jahre Goldstadt Pforzheim

Seit Freitagabend ist eine mobile Einheit in Pforzheim und der Region unterwegs und zeigt erste Ausschnitte der Installation „Timeless Machine“, die in zwei Wochen an der Fassade des Industriehauses beginnt. Vor der Fahrt bestaunen der Künstler Alexander Stublic, Bürgermeisterin Sibylle Schüssler und Sparkassen-Chef Stephan Scholl (von links) die rollende Installation vor den „Schmuckwelten“.
Seit Freitagabend ist eine mobile Einheit in Pforzheim und der Region unterwegs und zeigt erste Ausschnitte der Installation „Timeless Machine“, die in zwei Wochen an der Fassade des Industriehauses beginnt. Vor der Fahrt bestaunen der Künstler Alexander Stublic, Bürgermeisterin Sibylle Schüssler und Sparkassen-Chef Stephan Scholl (von links) die rollende Installation vor den „Schmuckwelten“. © Meyer
11.06.2017

Projekt „Timeless Machine“: Schmuckjubiläum nimmt Fahrt auf

Pforzheim. Bereits zwei Wochen, bevor auf der Fassade des Industriehauses eine zeitlose Maschine zum Leben erwacht, sind Teile bereits im Stadtbild sichtbar. Seit Freitagabend ist eine mobile Einheit, die „Mobile Machine“, in Pforzheim und der Umgebung unterwegs, die Elemente der Lichtprojektion „Timeless Machine“ des Künstlers Alexander Stublic aufgreift und transportiert.

Leinwand auf der Straße

Der weiße Unimog mit einer eigenen Projektionsfläche war gestern erstmals in der Innenstadt unterwegs. Er machte dabei zunächst Halt vor dem Theater und dem „Café Roland“, bevor es über Schloßberg und Bahnhof zurück Richtung Betriebshof ging, wo die Fahrt endete. „Man fährt auf der Straße plötzlich einer bewegten Leinwand hinterher“, erzählt Jubiläumskoordinator Gerhard Baral fasziniert. Die Faszination für edle Materialien und feine Mechanik ist es auch, mit der sich der Lichtkünstler Stublic beschäftigt hat. Herausgekommen sind vier Filmsequenzen zu den Themenbereichen Schmuck, Uhren, Historie und Innovationen. Erste Ausschnitte werden durch die „Mobile Machine“ sichtbar. „Die Trailer, die sie zeigt, sollen die Installation bewerben“, so Stublic. Zugleich gelinge es durch den Unimog, das Projekt räumlich zu erweitern. „Schließlich spielt der Transport in der verarbeitenden Industrie eine große Rolle.“ So nehme die mobile Einheit symbolisch auch Elemente aus der Stadt auf – beispielsweise ein Schmuckstück am Schmuckmuseum.

Am Ende mündet alles in die Präsentation am Industriehaus. Dort wird von Freitag, 23. Juni, an die dazugehörige Videoprojektion zu sehen sein.

In wechselnden Filmen sind die Themen Schmuck, Uhren, Geschichte und Innovationen dann erlebbar. „Die Jubiläumsthemen werden in den imposanten Lichtprojektionen Nacht für Nacht auf der Fassade des Industriehauses sichtbar und hauchen der Architektur damit auf ungewohnte Weise Leben ein“, betont Bau- und Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler. Die Innenstadt werde durch das Projekt, das die Sparkasse Pforzheim Calw als Sponsor ermöglicht, neu erlebbar.

Elemente werden eingefügt

Im Rahmen der Eröffnung werden „Mobile Machine“ und „Timeless Machine“ an dem historischen Gebäude zusammengeführt. Dabei überträgt die mobile Einheit die transportierten Elemente, die sich in die Installation an der Fassade des Industriehauses einfügen. „,Die Mobile Machine‘ nimmt vor dem Industriehaus dann einen eigenen Blickwinkel ein“, verrät Stublic. „Sie wird zu einer Art Kamera, die in die Installation reinfährt.“

In den kommenden Tagen wird das Gefährt aber zunächst seinen Radius erweitern. Am Dienstag geht es in die Karlsruher Innenstadt, weitere Stationen werden in den kommenden Tagen der „Rialto“-Pavillon, das Kulturhaus Osterfeld oder die „McDonalds“-Filiale auf der Wilferdinger Höhe sein. Auch nach Stuttgart ist eine Fahrt geplant.

Die Installation „Timeless Machine“ ist von Freitag, 23. Juni, an täglich ab 22 Uhr an der Fassade des Industriehauses zu sehen. Sonntags bis donnerstags endet sie um 23 Uhr, freitags und samstags um 23.45 Uhr. Jeden Freitag kommt ein weiterer Film dazu. Erlebbar ist das Ganze bis einschließlich Samstag, 22. Juli.