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25.08.2009

Prosit aufs OechsleFest: Um 17 Uhr geht es los

PFORZHEIM. Es ist das mittlerweile 24. OechsleFest, das am Dienstag eröffnet wird und bis zum 6. September zu Weinen und Spezialitäten ins Laubendorf auf dem Pforzheimer Marktplatz einlädt. Täglich ist es von 11 bis 23 Uhr geöffnet.

Wenn nur die „13“ keine Unglückszahl wird, hoffen die OechsleFest-Wirte. Den erstmals beginnt es schon an einem Dienstag und dauert daher 13 Tage. Heute können Sie mit einem sonnigen Auftakt rechnen, doch wie wird das Wetter danach?

Sommerliche Temperaturen sind für die nächsten Tage angesagt, aber auch mal ein Regenschauer. Carsten Mayer, der Wirte-Sprecher, und seine Kolleginnen und Kollegen werden jedenfalls den Wetterbericht der nächsten eineinhalb Wochen aufmerksam verfolgen.

Das nach dem Konstrukteur der Wein- und Mostwaage mit ihren Öchslegraden, dem in Pforzheim tätigen Mechanikus Ferdinand Oechsle (1774–1852) benannte Weinfest zählt zu den beliebtesten Veranstaltungen in Pforzheim. Nach der hohen Besucherresonanz im vergangenen Jahr nutzten das Wirtschaft und Stadtmarketing (WSP) mit seinem Geschäftsbereich Citymarketing und die OechsleFest-Wirte die Möglichkeit, die Riesenhocketse um einen Tag auszudehnen.

Neu ist auch der Hauptsponsor: die Birkenfelder Teigwarenfabrik Jeremias präsentiert den Besuchern über die ganze Festdauer hinweg das Bühnenprogramm mit Bands und Musikgruppen für jeden Geschmack.

Los geht es heute um 17 Uhr mit der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Alexander Uhlig. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Tanz- und Showband „Romanticas“. Zu den weiteren Musikgruppen zählen die „Daddys“ (Freitag, 28. August, die „Krainer Sterne“ (Samstag, 29. August), die „Enztäler Musikanten“ (Freitag, 4. September) und die „Tops“ (Samstag, 5. September), die vom OechsleFest nicht wegzudenken sind. Das genaue Programm ist einem Faltblatt zu entnehmen, das in allen Lauben, am Oechsle-Brunnen und in der Tourist-Information ausliegt. Mit den jetzt 13 Veranstaltungstagen gibt es nun zwei der beliebten Laubenabende (jeweils mittwochs), an denen die Musiker direkt bei den Gästen am Tisch aufspielen.

Die Gastronomen locken mit rund 180 Spezialitäten der badisch-schwäbischen Küche und über 200 verschiedenen Weinen aus dem Ländle. Zum 20. Mal gibt es auch wieder die eigens für das OechsleFest ausgebauten Weine „Gold“ (Weingut Sonnenhof, Vaihingen-Gündelbach) und „Rubin“ (Weingut Häussermann, Sternenfels-Diefenbach). Die über 8000 neuen Gläser fürs 24. OechsleFest tragen wieder einen Vierzeiler. Bei der beliebten Aktion für die Leserinnen und Leser der PZ hatte sich Margot Mitterhuber (Wimsheim) zum zweiten Mal nach 2006 durchgesetzt.

Mit besonderen Angeboten versprechen die OechsleFest-Wirte in diesem Jahr ein besonderes kulinarisches Vergnügen: montags bis freitags gibt es in allen Lauben unterschiedliche Tagesgerichte – von Schäufele auf Sauerkraut und Kartoffeln über kleines Rinderfilet, Pfefferrahmsößle und Pfifferlingsnudeln, natürlich saure Nierle und Bratkartoffeln, knusprige Ente mit Ananas, süß-saurer Soße und Duft- reis oder karamelisierter Kaiserschmarren mit Apfelmus und Sahne. Samstags ist dann jeweils „Jeremias-Nudeltag“.

Jeder OechsleFest-Wirt hat den ganzen Tag über sein ganz spezielles „Nudelgericht“ im Angebot – zubereitet aus den feinen Teigwaren von Jeremias. Die Übersicht der Tages- und Nudelgerichte gibt es als aktuelle Wochenkarte im Internet, sowie ebenfalls zum Mitnehmen in der Tourist-Info und überall auf dem OechsleFest.

Für die Sonntage haben sich die Gastronomen ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen: von 11.30 bis 14.30 Uhr gibt es den „Oechsle-Teller“ mit in allen Lauben zu 7,50 Euro: Kassler, Bratwurst, Maultasche, Käspätzle und Bubespitzle.

Wer zu Hause noch D-Mark hat, darf sich besonders auf das erste Festwochenende freuen. Am Samstag und Sonntag (29./30. August) kann bei allen Wirten mit der „guten alten Mark bezahlt werden zum Umrechnungskurs von zwei Mark gleich einem Euro. Das gilt auch für den Nudelverkauf am Jeremias-Promotionsstand am ersten Fest-Samstag. pm/ef-te