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Daudert-Prozess in der Großen Kammer Pforzheim.  Foto: Moritz 

Prozess um Überfall auf Frank Daudert: DNA auf Sturmhaube belastet Angeklagten

Pforzheim. Hat Pavel K. (Name geändert) einen Zwillingsbruder? Der vielleicht auch in der gleichen Nacht – am 2. August vergangenen Jahres – in der Nähe eines Hauses an der Sponheimstraße unterwegs war und festgenommen wurde? Dann wäre Pavel K. nicht mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 370 Trillionen der Einzige, dessen DNA auf der weggeworfenen Sturmhaube zu finden war, die das Landeskriminalamt mit einer verfeinerten Messtechnik entdeckte.

Ebenso auf Bündchen und Kragen eines Overalls, wie sie die drei Männer trugen, die den Gastronomen Frank Daudert (56) überfielen, zusammenschlugen, ausraubten – und überstürzt flüchteten. Oder auf dem Geißfuß, mit dem sie ein Fenster aufgehebelt hatten. Oder auf dem Klebeband, mit dem sie Daudert fesselten. Oder auf der Taschenlampe, mit der sie in Dauderts Schlafzimmer leuchteten. Oder auf der Basecap und dem am Tatort gefundenen Fingerling – überall zumindest Mischspuren der DNA des gebürtigen Polen.

Mehr über den dritten Tag des Daudert-Prozesses lesen Sie am Donnerstag, 20. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Olaf Lorch-Gerstenmaier

Olaf Lorch-Gerstenmaier

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