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Die frühere Oberbürgermeisterin von Pforzheim, Christel Augenstein (M, FDP), ihr Anwalt Wolfgang Kubicki und die Anwältin Jennifer Schumacher stehen am 08.08.2017 in Mannheim (Baden-Württemberg) zum Prozessauftakt im Verhandlungssaal des Landgerichts.
Die frühere Oberbürgermeisterin von Pforzheim, Christel Augenstein (M, FDP), ihr Anwalt Wolfgang Kubicki und die Anwältin Jennifer Schumacher stehen am 08.08.2017 in Mannheim (Baden-Württemberg) zum Prozessauftakt im Verhandlungssaal des Landgerichts. © lsw/Archiv
02.11.2017

Prozess um Zinswetten in Pforzheim - Plädoyer der Verteidigung

Mannheim (dpa/lsw) - Im Prozess um Millionenverluste durch Zinswetten der Stadt Pforzheim wird am Donnerstag (9.30 Uhr) das Plädoyer der Verteidigung erwartet. Die Verhandlung läuft seit Anfang August im Landgericht Mannheim. Vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer der nordbadischen Stadt müssen sich die frühere FDP-Oberbürgermeisterin Christel Augenstein sowie die damalige Stadtkämmerin verantworten.

Der Vorwurf lautet auf Untreue sowie Beihilfe zur Untreue. Einer der Verteidiger ist der Anwalt und FDP-Vize-Vorsitzende Wolfgang Kubicki. Er hatte die Vorwürfe im Prozessverlauf als unbegründet bezeichnet.

Die Staatsanwaltschaft fordert für Ex-Oberbürgermeisterin Augenstein zwei Jahre und vier Monate und für die damalige Kämmerin zwei Jahre und sechs Monate Haft. Das Urteil wird für Ende November erwartet.

Die Anschuldigungen beziehen sich auf Kosten, die durch riskante Finanzgeschäfte zu Lasten der Stadtkasse Pforzheim entstanden waren. 2010 zog der Gemeinderat die Notbremse - am Ende stand ein Verlust von rund 58 Millionen Euro. Inzwischen ist ein großer Teil des Geldes nach Vergleichen mit den beteiligten Banken wieder in der Kasse.

Isis
02.11.2017
Prozess um Zinswetten in Pforzheim - Plädoyer der Verteidigung

Zwei Jahre, vier bzw. 6 Monate kann man kaum soweit runterdrücken. Andererseits, alles über 2 Jahre = Haft, sonst Bewährung. Ich schätz mal: außer Spesen, nix gewesen. Wie immer in Deutschland. mehr...

von Schilda
02.11.2017
Prozess um Zinswetten in Pforzheim - Plädoyer der Verteidigung

Man könnte den beiden auch Ihre Rentenansprüche aberkennen. Im Falle der OB wäre das zurückgerechnet ein ganzer Batzen. Geld das dem Stadttheater gut stehen würde, das Ganze Verfahren ist manchen Bürgern der Stadt doch ungerecht, die beiden Damen wollten doch nur das beste für die Stadt Pforzheim. Das Theater könnte dann ein Schauspiel daraus produziern, Titel Christel die Unschuldige. Gute Nacht um 8. Grüsse von Herrn von Schilda mehr...