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Mutmaßlich ist der Anschlag auf einen Dönerladen, der gerade renoviert wird, Bestandteil eines Komplexes, in dem es um Schutzgelderpressung geht.  Foto: Meyer 

Prozess wegen Bandenkriminalität in Pforzheim: Versuchter Totschlag wird an mehreren Orten im Land verhandelt

Pforzheim/Calw. Einen Monat lang, beginnend am 22. Oktober, wird sich die Justizkarawane durch ganz Baden-Württemberg begeben. Ausgangspunkt wird der Große Sitzungssaal im Pforzheimer Amtsgerichtsgebäude an der Lindenstraße sein. Über das Pendant des Oberlandesgerichts Stuttgart in Stammheim und die Räumlichkeiten des Landgerichts Mannheim geht es bis zum Finale am 29. November in einen Saal des Landgerichts Heidelberg – weil aus Gründen der Hygienevorschriften ein Prozess dieser Größenordnung nur in einem Saal in Pforzheim stattfinden kann. Und der wird in erster Linie von der Großen Strafkammer beansprucht.

Nach voraussichtlich sechs Prozesstagen wird die Auswärtige Große Jugendkammer des Landgerichts Karlsruhe unter Vorsitz von Diana Schick, die normalerweise in Pforzheim tagt, über fünf Angeklagte ihr Urteil fällen. Ihnen wirft die Pforzheimer Staatsanwaltschaft gemeinschaftlich begangenen versuchten Totschlag vor. Sie sollen Teil einer elfköpfigen Gruppe

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