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© Symbolbild: PZ
29.06.2011

Psychisch kranker Mann setzt aus Protest Autos in Brand

PFORZHEIM. „Es gibt heute keinen anderen Weg“, stellte Rechtsanwalt Mathias Bürckle fest und forderte für einen Brandstifter die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik. Die Auswärtige Große Strafkammer folgte dem gleichlautenden Antrag von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.

Ein Gutachten belegte, dass der gebürtige Pole unter einer anhaltenden wahnhaften Störung leidet. Er glaubt vom polnischen Geheimdienst verfolgt zu werden und zündete in der Vergangenheit bereits mehrfach Autos in Holland an. Für die Taten in Holland verbrachte er bereits eineinhalb Jahre in einer psychiatrischen Klinik.

In Pforzheim setzte er Mitte Januar ein Auto in Brand, indem er eine Sporttasche mit Aftershave versetzte, diese anzündete und unter den Wagen warf. Als Grund für die Brandstiftungen gab er an, sich ungerecht behandelt zu fühlen. de

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