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Gut etabliert: Die „Puzzleheimer Zeitung“ ist aus der Spielstadt nicht mehr wegzudenken. Das Bild zeigt eine Szene aus dem Jahr 2010. Foto:PZ-Archiv
Gut etabliert: Die „Puzzleheimer Zeitung“ ist aus der Spielstadt nicht mehr wegzudenken. Das Bild zeigt eine Szene aus dem Jahr 2010. Foto:PZ-Archiv
06.07.2012

Puzzleheimer bekommen Garten

Pforzheim. Die Kinderspielstadt entsteht für zwei Wochen an der Bohrainschule und eröffnet am 30. Juli.

Der Countdown läuft für die Spielstadt Puzzleheim. Am Montag, 30. Juli, um 9.30 Uhr öffnet das Einwohnermeldeamt der Spielstadt, um die Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahre hereinzulassen. Dann bekommen sie Spielgeld (Eupu) und einen Stadtplan in die Hand gedrückt und los geht’s. Sie werden 14 Tage lang das Gelände der Bohrainschule als Bürger von Puzzleheim bevölkern. Sie werden ihren Bürgermeister wählen, im Arbeitsamt vorsprechen, heiraten, essen und im Theater für Aufführungen proben. Sie lernen, wie Gemeinwesen und der Umgang mit Geld funktioniert.

Puzzleheimer Zeitung kommt

An 26 Stationen wie dem Rathaus, dem Krankenzelt oder dem Bäcker können die Kinder erkunden, wie arbeiten geht. Sie verdienen ihr eigenes Geld, das sie für Essen und Freizeitaktivitäten ausgeben können. Neu in diesem Jahr ist der Schulgarten, den die Gärtnerei von Puzzleheim nutzen kann. Auch die „Puzzleheimer Zeitung“, die von der „Pforzheimer Zeitung“ gesponsort wird, hat wieder einen festen Platz mit ihrem Verlagshaus in der Stadt und wird über wichtige Dinge wie Wahlen, Getränkeengpässe und Firmengründungen berichten. Dafür wird sie Reporter einstellen.

„Krisensicherer Standort“

Der Wechsel vom Schlosspark als Spielstätte an die abseits vom Zentrum gelegene Schule begründet Robin Schneider von den Mobilen Kinderangeboten des Stadtjugendrings und Organisator: „Wir brauchten einen krisensicheren Standort. Bei schlechtem Wetter können wir alle Angebote in den Räumen stattfinden lassen.“

Alle zwei Jahre bietet der Stadtjugendring die Kinderspielstadt an. Sie finanziert sich über die Beiträge, Spenden und das Budget des freien Trägers. Über 30 Ehrenamtliche sind bereits beisammen. Sie sind sie Voraussetzung, damit alles reibungslos klappt. Nur für den Mediengestaltungsbereich fehlt noch ein Betreuer, sagt Schneider. Die Eltern beteiligen sich in der Regel mit Materialspenden und Kuchen für den Elterngarten außerhalb der Stadt. Ewachsene dürfen während der 14 Tage nur begleitet aufs Gelände.

Die regulären 250 Plätze waren bereits nach einer Woche ausgebucht, sagt Schneider. In den nächsten Tagen solle es aber ein Quiz an der Bohrainschule geben. Zehn zusätzliche Kinder können dadurch kostenlos an dem Ferienprogramm teilnehmen.

Weitere Informationen unter: www.puzzleheim.de