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12.12.2012

Radfahren in Pforzheim soll schöner werden

Pforzheim. Die Stadt Pforzheim soll bis Ende nächsten Jahres eine Radverkehrskonzeption erhalten. Diese Überlegungen stellte Verkehrsplaner Edgar Theurer am Mittwoch im Planungsausschuss des Gemeinderats vor. Am Montag soll der Bauausschuss des Gemeinderats das Karlsruher Büro Modus Consulting mit der Erarbeitung dieses Konzepts beauftragen.

Zudem soll Modus Consult als eine Sofortmaßnahme eine Ost-West-Verbindung von der Oststadt bis nach Brötzingen entlang der Östlichen und der Westlichen Karl-Friedrich-Straße schaffen. Das städtische Grünflächen- und Tiefbauamt will als Sofortmassnahme die Lücke im Radweg nach Kieselbronn bis zum Sommer 2013 schließen, Fahrrad-Abstellmoeglichkeiten am Hauptbahnhof, den Carsharing-Stationen und in der Innenstadt schaffen. CDU-Stadtrat Andreas Herkommer und sein Kollege von den Unabhängigen Bürgern, Bernd Zilly, zeigten sich bei grundsätzlich großer Befürwortung aller Fraktionen für eine solche Radwegekonzeption aber skeptisch, ob es sein müsse, ein Fremdbüro einzuschalten. Auch die Frage einer Radwegstreckenführung entlang der viel befahrenen Karl-Friedrich-Straße anstatt entlang der Enz stieß bei Herkommer wie bei FDP-Stadträtin Monika Descharmes auf Skepsis. Grüne-Liste-Stadträtin Uta Golderer wunderte sich, dass in jüngerer Zeit immer wieder Modus Consult beauftragt werde. "Muss das nicht ausgeschrieben werden?" Zudem habe sich die Grüne Liste, wie zuvor bereits Bernd Zilly, mehr Konkretes erhofft.

Rückendeckung gab es für die Stadt von SPD-Stadtrat Ralf Fuhrmann. Es sei ja gerade Aufgabe eines solchen Büros von außerhalb, Vorhandenes zu bündeln.

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