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Kerstin Cee (links) und Marcel Michael Milbich, Leiter des Gebäudemanagements, informierten die Vertreter der öffentlichen Gebäude.
Kerstin Cee (links) und Marcel Michael Milbich, Leiter des Gebäudemanagements, informierten die Vertreter der öffentlichen Gebäude.
02.12.2015

Radioaktives Gas: Erhöhte Radon-Werte in drei Gebäuden - Stadt informiert Betroffene

Pforzheim. „Wir hätten Sie früher über die Ergebnisse der zweiten Messung informieren müssen, da haben sie völlig recht.“ Mit diesen Worten entschuldigte sich Marcel Michael Milbich, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, am Mittwoch bei den Vertretern von sieben Schulen, Kitas und Rathäusern, in deren Einrichtung zunächst Radonwerte von über 1000 Becquerel pro Quadratmeter (Bq/m³) festgestellt worden waren. Die Ergebnisse der zweiten Untersuchung waren besser – jedoch mussten die Einrichtungen monatelang auf diese warten.

Bei der Infoveranstaltung im EMMA-Kreativzentrum informierten Milbich und seine Mitarbeiterin Kerstin Cee über die Ergebnisse. Über dem Wert von 300 Bq/m³ lagen in einer zweiten Messung von Dezember 2014 bis Mai 2015 nur noch drei Gebäude – wobei es an der Goldschmiedeschule dafür wohl einen einfachen Grund gibt: die Ziffernblätter, die in den entsprechenden Räumen lagern. Im Chemischen Institut am Schloßberg liegen zwei Räume zwischen 300 und 1000 Bq/m³, an der Johanna-Wittum-Schule gilt dies für fünf Messstellen. Bei über 1000 liegt der Wert in einem Raum. Über die nun notwendigen baulichen Maßnahmen in diesen Einrichtungen wird das Gebäudemanagement am Montag mit einer beauftragten Firma beraten.

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