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Für den Spielplatz an der Calwer Straße und für alle anderen im Stadtgebiet soll es mehr Geld geben, um sie instandzuhalten. .Archiv foto: Ketterl 

Räte bei Haushaltsberatungen für mehr Geld für Pforzheimer Spielplätze

Pforzheim. Das Budget für Klettergeräte, Schaukeln und Wippen soll um 50 000 Euro steigen. Die Summe erhöht sich damit einmalig auf insgesamt 250.000 Euro für das Jahr 2021.

Zehn Anträge in anderthalb Stunden: Die Haushaltsberatungen des Gemeinderats waren am Mittwoch um 10 Uhr bereits beendet, nachdem die Fraktionen am Dienstag einen ersten langen Sitzungstag absolviert hatten. Für Spielplätze in der Stadt will eine Mehrheit im Gemeinderat 50.000 Euro mehr Geld in den Haushalt 2021 einstellen. Am Davosweg entstehe bei einer Kita ein Spielplatz für 500.000 Euro. An anderer Stelle verwahrlosten aber Plätze, weil nicht genügend Geld für die Pflege vorhanden sei, erklärte Stadtrat Axel Baumbusch (Grüne Liste) den Grund für den Antrag seiner Fraktion. Es sei nötig, in allen Stadtteilen funktionsfähige Spielplätze zu haben. Dem widersprach AfD-Stadtrat Alfred Bamberger. Mit der Summe könne man nicht viel bewirken. Er sei gegen ein Gießkannenprinzip. Reinhard Klein (Bürgerliste) wies darauf hin, dass es Plätze in Stadtteilen gebe, in denen keine Kinder lebten. Bürgermeister Frank Fillbrunn und seine Kollegin Sibylle Schüssler warben dringend dafür, vorhandene Einrichtungen zu erhalten und zu pflegen. Dem pflichtete SPD-Stadträtin Jacqueline Roos bei. Er könne sich mit einer einmaligen Erhöhung anfreunden, sagte Bürgermeister Boch. Die Stadt könne sich das zum jetzigen Zeitpunkt erlauben, ergänzte Kämmerer Konrad Weber. Zusammen mit den Einnahmesausfällen aus der Gastronomie für die Sondernutzungsgebühren ebenfalls in Höhe von 50 000 Euro sei die Stadt dann immer noch mit 150.000 Euro im Plus.

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Martina Schaefer

Martina Schaefer

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