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Mit bis zu 150 Teilnehmern hatte der Arminius-Bund um Redner Johann Thießen gerechnet. Nur ein Drittel davon waren auf den Marktplatz gekommen. Foto: Bechtle
Mit bis zu 150 Teilnehmern hatte der Arminius-Bund um Redner Johann Thießen gerechnet. Nur ein Drittel davon waren auf den Marktplatz gekommen. Foto: Bechtle
Mit „We Shall Overcome“ singen die Demonstranten gegen die Stimmen der rechten Redner des Arminius-Bunds an.  Foto: Bechtle
Mit „We Shall Overcome“ singen die Demonstranten gegen die Stimmen der rechten Redner des Arminius-Bunds an. Foto: Bechtle
28.02.2016

Rechtsextremistischer Arminius-Bund vor magerer Kulisse - Gegenprotest

Die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte Partei „Arminius-Bund des Deutschen Volkes“ hat am Sonntag vor nur 45 Zuhörern auf dem Marktplatz eine Kundgebung abgehalten. Mit bis zu 150 Teilnehmern hatte der Arminius-Bund um Redner Johann Thießen gerechnet. Die Gegendemonstranten waren in gleicher Stärke vertreten und protestierten friedlich gegen die Rechtsextremisten.

Thema der mehrheitlich russlanddeutschen Mitglieder des Arminius-Bunds: „Gegen Asylpolitik und Vergewaltigung der deutschen Frauen“. Unter anderem der Bundesvorsitzende Johann Thießen sowie seine zweite Stellvertreterin Lydia Walz richteten sich in ihren Reden gegen Flüchtlinge, Politik und Presse. Ungestört blieben sie nicht. Rund 50 Pforzheimer, darunter Vertreter von Lokalpolitik und Kirche, hatten sich zusammengefunden, um mit Pfiffen, Rufen und Gesang dagegenzuhalten.

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