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Stadt präsentiert Lösungen für baufällige Nordstadtschule © Ketterl
17.05.2011

Regierungspräsidium erlaubt Sanierung der Nordstadtschule und Ausbau des alten FCP-Stadions

PFORZHEIM. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat der Stadt Pforzheim trotz der prekären Haushaltslage grünes Licht für drei Großvorhaben gegeben: die Sanierung der Nordstadtschule, den Ausbau des Stadions im Brötzinger Tal und der Kinderbetreuung. Möglich wird dies durch höhere Steuereinnahmen, über die Hager auch den Finanzausschuss des Gemeinderats informierte.

Bildergalerie: Nordstadtschule wegen Schäden an Statik geschlossen

Die Vorhaben der Stadt beruhen indes auch auf einer geplanten Gewerbesteuer-Erhöhung. Für die einsturzgefährdete und deshalb gesperrte Nordstadtschule hatte Regierungspräsident Rudolf Kühner bereits grundsätzlich grünes Licht gegeben. Dort drängt die Zeit. „Ich habe die Eilentscheidung schon getroffen, der Gemeinderat muss die Details beschließen“, sagt Hager. Größere Fragezeichen standen hinter der Stadionsanierung. Beim ursprünglich dafür vorgesehenen Holzhof-Stadion scheiterte dies am Wasserschutzgebiet. Die Stadtwerke wollen das Stadion darum kaufen und abreißen.

Dies wird nun möglich, weil die Stadt den Verkaufserlös mit Erlaubnis des Regierungspräsidiums nicht zur Haushaltssanierung verwenden muss, sondern eins zu eins in die Ertüchtigung des früheren FCP-Stadions im Brötzinger Tal stecken darf. Zusammen mit den Zuschuss des Badischen Sportbunds reiche die Summe nach derzeitigem Stand aus, um die jüngst vorgestellten Pläne des CfR umzusetzen, sagte Hager. Die Höhe des Verkufserlösses wollte Hager nicht nennen, die Rede ist von rund zwei Millionen Euro.

Grünes Licht erhielt Hager auch für den Ausbau der Kinderbetreuung.

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