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Die Finalisten vom Regional-Wettbewerb: Nils Dettweiler (dritter Platz), Felix Weiten (erster Platz), Lydia Merz (vierter Platz) jeweils vom Markgrafen-Gymnasium Durlach sowie die Zweitplatzierte Lena Ratzel vom Humboldt-Gymnasium Karlsruhe und der Schulleiter der Fritz-Erler-Schule, Martin Hoffmann (von links). Foto: Meyer
Die Finalisten vom Regional-Wettbewerb: Nils Dettweiler (dritter Platz), Felix Weiten (erster Platz), Lydia Merz (vierter Platz) jeweils vom Markgrafen-Gymnasium Durlach sowie die Zweitplatzierte Lena Ratzel vom Humboldt-Gymnasium Karlsruhe und der Schulleiter der Fritz-Erler-Schule, Martin Hoffmann (von links). Foto: Meyer
13.02.2019

Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ an der Fritz-Erler-Schule

Pforzheim. Witzige Wortwechsel, Pro und Kontra: Debatten über aktuelle Themen stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs „Jugend debattiert“. Gestern maßen sich junge Leute beim Regionalwettbewerb des Verbunds Karlsruhe-Pforzheim an der Fritz-Erler-Schule. Beim Finale belegte Felix Weiten vom Markgrafen-Gymnasium Durlach den ersten Platz. Zweitplatzierte wurde Lena Ratzel vom Humboldt-Gymnasium Karlsruhegefolgt von Nils Dettweiler und Lydia Merz vom Markgrafen-Gymnasium Durlach.

Vorab hatten sich Lehrer in speziellen Lehrgängen zu Trainern ausbilden lassen, um den Nachwuchsrednern das nötige Rüstzeug für ein kultiviertes Streitgespräch zu vermitteln. Die Initiative zur Förderung der Rhetorik an Schulen ging von der Gemeinnützigen Hertie Stiftung (GHS) aus. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird vom Kultusministerium unterstützt. Mittlerweile beteiligen sich bundesweit an diesem Wettbewerb mehr als 1000 deutsche Schulen, die ihren Schülern in zwei Altersklassen ermöglichen wollen, sich in Rede und Gegenrede zu aktuellen politischen Streitfragen zu äußern, wobei die Jungen und Mädchen in zwei Altersgruppen untereinander die Besten der jeweiligen Altersklassen ermitteln. Den Finaldebatten geht ein intensives Training in den Klassen voraus. Eine neutrale Jury beurteilt dann nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksfähigkeit, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft die Kompetenz der jungen Leute.

Die Fritz-Erler-Schule Pforzheim, die Konrad-Adenauer-Realschule Pforzheim, die Kirnbach Realschule Niefern, das Hebel-Gymnasium Pforzheim, das Markgrafen-Gymnasium Durlach, das Humboldt-Gymnasium Karlsruhe, die Realschule Mühlacker, das Eichendorff-Gymnasium Ettlingen sowie das Ludwig-Marum-Gymnasium Pfinztal sind Teil eines bundesweiten Netzwerks. Auf diese Weise wird eine regelmäßige Fortbildung der Lehrer gewährleistet, die vorab als Trainer ausgebildet wurden. Die Netzwerkschulen stehen in Kontakt zueinander und tauschen sich aus.