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Ähnlich wie auf diesem Bild müssen die beschädigten Fahrzeuge an der Pflügerstraße ausgesehen haben. 

Reifenstecher-Opfer nennen erstmals Details

Pforzheim. Endlich konkreter – allerdings erst nach der Veröffentlichung in der PZ über einen „Fahndungsaufruf“, angebracht an Garagen der Pflügerstraße – wird ein anonymer „Betroffener“, wie er sich selbst in einem Brief an die PZ beschreibt. Demnach handelt es sich um acht Sachbeschädigungen an dort abgestellten Fahrzeugen. Eine Anzeige sei in keinem dieser Fälle erfolgt, weil „es eh nichts bringt und die Polizei nichts dagegen machen kann“.

Unterdessen habe der Polizeiposten Buckenberg-Haidach Kontakt mit der E-Mail-Adresse der betroffenen Plakatschreiber aufgenommen, so Oliver Hiller, Leiter des Polizeireviers Pforzheim-Süd. Der Anonymus habe versichert, es handle sich nicht um Selbstjustiz – was dem widerspricht, dass dort Bürger „die Sache selbst in die Hand“ nehmen wollen. Hiller versichert, die Polizei werde an der Pflügerstraße verstärkt Streife fahren. Das Gewaltmonopol, heißt es auch beim Polizeipräsidium Karlsruhe, müsse beim Staat und dürfe nicht bei einzelnen Bürgern liegen.

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Zur vorherigen Berichterstattung:

Kuriose Selbstjustiz in Pforzheim wegen mysteriösem Reifenstecher