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Rollende Edelsteine mit viel PS: Die Rennschmiede Pforzheim veranstaltete ihr Sommerfest mit einer spannenden Fahrzeugpräsentation. Foto: Jähne
Rollende Edelsteine mit viel PS: Die Rennschmiede Pforzheim veranstaltete ihr Sommerfest mit einer spannenden Fahrzeugpräsentation. Foto: Jähne
23.07.2017

Rennschmiede Pforzheim: Ein schwarzer Edelstein geht bald auf Jungfernfahrt

Pforzheim. Onyx, wie der schwarze Edelstein, lautet der Name des neuen Gefährts aus dem Fabrikat der Rennschmiede Pforzheim (die PZ berichtete).

Was in knapp zwei Jahren in kompletter Eigenleistung zusammengebaut wurde, durfte am Freitag im Rahmen des Sommerfests zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden. Insgesamt sei Onyx nun das fünfte Rennfahrzeug, versicherte Miguel Stoll, technischer Leiter des besagten Vereins, wobei eines der früheren Vehikel als Ersatzteillager herhalten musste, weshalb der Fuhrpark des Vereins derzeit nur noch aus vier Objekten besteht. „Dafür soll ab sofort jedes weitere Fabrikat den Namen eines Edelsteins tragen“, so Stoll weiter, der in den Räumlichkeiten der Pforzheimer Hochschule rund 50 Besucher begrüßte, bei denen es sich überwiegend um Sponsoren und Förderer handelte.

Seine Jungfernfahrt soll Onyx in wenigen Wochen beim Red Bull Ring im österreichischen Spielberg erleben – danach gehe es zu einem weiteren Wettbewerb der so genannten „Formula Student“ (Studentenklasse) auf den Hockenheimring, erzählte Michael Moor aus dem Team Aerodynamik. Insgesamt bringe das neue Rennfahrzeug 110 Stundenkilometer auf den Tacho, habe 50 PS unter der Haube und ein Gewicht von knapp 200 Kilogramm. „Vom Design bis hin zum Fahrwerk wurden sämtliche Konstruktionen von unseren Mitarbeitern erbracht“, berichtete Moor weiter, wobei die Pforzheimer Rennschmiede derzeit 40 Vereinsmitglieder zählt.