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Uber fühlt sich von der Bundesregierung unfair behandelt, weil das US-Unternehmen in Deutschland nur eingeschränkt operieren kann. Foto: Rene Ruprecht © dpa
Taxiunternehmer Andreas Schneider will das Nachttaxi retten.
Taxiunternehmer Andreas Schneider will das Nachttaxi retten.
21.02.2019

Rettung der Nachttaxis? Diese Idee lässt Nachtschwärmer hoffen

Pforzheim. Der Taxiunternehmer Andreas Schneider will das Nachttaxi aufrecht erhalten. Dafür müsste er allerdings neue Autos kaufen. Ein Gespräch mit dem VPE ist in Planung.

Als der Pforzheimer Taxiunternehmer Andreas Schneider vom Aus der Nachttaxis hört, blutet ihm das Herz. Seine Lösung: der Einsatz von kleineren, dafür aber mehr Fahrzeugen. Bei Bedarf auch in einer höheren Taktung, so dass nicht nur um 2.10 und 4.20 Uhr ein Wagen am Leopoldplatz vorfahren würde, sondern alle 20 Minuten. Dafür müsste Schneider jedoch seinen Fuhrpark, der bislang aus fünf klassischen Autos mit vier Sitzplätzen für Fahrgäste besteht, aber umstellen.

[Die Hintergründe: Ohne Fahrer kein Transport: Pforzheimer Nachttaxis stehen vor dem Aus]

„Ich würde vier Wagen durch neue Sechs-Sitzer ersetzen“, erklärt der Unternehmer. Auch durchgerechnet hat Schneider seine Idee schon und erklärt, dass er mit dem jährlichen Zuschuss des Verkehrsverbunds Pforzheim-Enzkreis (VPE) in Höhe von 86 000 Euro, der bisher an die Taxifunkzentrale ging, auskommen würde. Ausreichend Personal habe er, wie der Unternehmer versichert.Inzwischen hat sich der Unternehmer in einem Schreiben an VPE-Geschäftsführer Axel Hofsäß gewandt, um ihm seine Pläne vorzustellen. Auf PZ-Nachfrage erklärt Hofsäß, dass er demnächst mit Schneider über dessen Idee sprechen wolle.

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