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Das Klinikum Pforzheim wird verkauft.
Das Klinikum Pforzheim wird verkauft. © PZ-Archiv
13.09.2013

Rhön-Klinikum AG verkauft Klinikum Pforzheim

Pforzheim. Das Klinikunternehmen Rhön-Klinikum AG veräußert 43 Kliniken und damit verbundene Unternehmen an das Gesundheitsunternehmen Fresenius Helios. Zu den übernommenen Standorten gehört auch das Klinikum Pforzheim, an dessen Gesellschaft die Stadt Pforzheim mit 5,1 Prozent des Stammkapitals beteiligt ist.

Erster Bürgermeister Roger Heidt, der die Interessen der Stadt im Aufsichtsrat des Klinikums vertritt, machte in einer ersten Stellungnahme deutlich, durch die Übernahme von Fresenius seien weder für die Beschäftigten des Klinikums noch für die Patienten negative Auswirkungen bezüglich der Arbeitsqualität oder medizinischen Versorgung zu befürchten.

„Ich habe umgehend mit Herrn Ulf Schneider, dem Vorstandsvorsitzenden von Fresenius, Kontakt aufgenommen, um mit ihm zeitnah über die weitere Vorgehensweise zu sprechen, damit der Standort Pforzheim auch künftig in seiner hohen medizinischen Qualität erhalten bleibt“, so der Erste Bürgermeister.

Rhön-Klinikum AG will sich in Zukunft vor allem auf Einrichtungen konzentrieren, die spitzenmedizinische Vollversorgung im wissenschaftlich‐universitären und maximalversorgungs‐nahen Umfeld bieten.

Der Kaufpreis (Unternehmenswert) der 43 veräußerten Kliniken und Unternehmen beläuft sich auf 3,07 Milliarden Euro.

Mehr zum Thema in der Samstagsausgabe Ihrer "Pforzheimer Zeitung".

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