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Ab ins Getümmel: Viele Faschingsfreunde feiern ausgelassen in der Bergdorfhalle. Jürgen Keller
28.02.2017

Riesengaudi bei den Kohlrabinern in Büchenbronn

Der Rosenmontag der Kohlrabiner in der Büchenbronner Bergdorfhalle erfreut sich seit Jahren einer großen Beliebtheit und ist Stimmungsgarant für ein ausgewogenes Publikum. Das Organisationsgremium, dem auch die Bü-Hoi-Cravallos und die Köhler Hexen angehören, zeigte sich erfreut, dass man es in Büchenbronn versteht, friedlich und trotzdem ausgelassen zu feiern und man getrost auf einen Sicherheitsdienst verzichten kann.

Bildergalerie: Rosenmontagsball der Kohlrabiner Büchenbronn

Mit der hauseigenen Guggenmusik von den Bü-Hoi-Cravallos und der Partyband „Daddys“ haben die Organisatoren den richtigen Dreh gefunden, wie man vor fast ausverkauftem Haus eine imposante Party schultert.

Zwar verzeichneten die Kohlrabiner einen leichten Besucherrückgang, jedoch hatte dies in Sachen Stimmung keine Auswirkungen. Ganz im Gegenteil. Diese war so prächtig wie selten zuvor, bekräftigte die Präsidentin Britta Kaufmann, die sich auch über einen größeren Zuspruch durch ein etwas jüngeres Publikum freute.

Selbst die Partyband bezeichnete das Publikum als „absolut gigantisch“. Mit fetzigem Partysound wie „Hulapalu“, Stimmungsrunden mit Polonaise, aber auch mit Oldies wie „Hang On Sloopy“, rockten die drei Musiker zusammen mit Sängerin Natascha die Party. Zu „Rock Me“ konnte man hören, „wie der Tanzboden kracht“. Schön anzusehen waren auch die fantasievollen Kostüme der Partybesucher. Da rockten zu „Johnny Däpp“ der Wikinger mit dem Froschkönig, während der Osmane mit der OP-Schwester und die Piratenbraut mit dem Koch zum Fetenhit „Die eine, die immer lacht“ zum Discofox schwoften.

Für „Menschen in Not“

Dass „Marmor, Stein und Eisen bricht“ nicht auf die Mauern der Büchenbronner Bergdorfhalle zutrifft, stellte nicht nur die Partyband, sondern nach der Prämierung der Vollmasken und der Kostümgruppen auch die Bü-Hoi-Cravallos unter Beweis, die das Pulverfass vollends zum Überlaufen brachten. Dass es da keinen mehr auf den Sitzen hielt, versteht sich von selbst. Richtig „Kohle in die Kasse“, und das für die PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“, brachte die Idee von Guggenmusiker Alex, der sich für einen Euro als „Kuschelbär“ zur Verfügung stellte.