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© dpa
03.06.2013

Riesenradrad der Rekorde: Die Neuheit auf der Pforzheimer Mess

Seit rund 120 Jahren faszinieren Riesenräder das Publikum bei Jahrmärkten und Volksfesten. Sanft heben sie die Fahrgäste dem Himmel entgegen, bieten unvergleichlich schöne Aussichten auf das Markttreiben, bevor sie einen dann wieder zurück in den Trubel am Boden schweben lassen.

Eine der Attraktionen auf der traditionsreichen Pforzheimer Mess ist in diesem Jahr erstmalig das „Bellevue“ – eines der größten transportablen Riesenräder der Welt mit geschlossenen Gondeln. Größer noch als das Riesenrad auf dem Münchner Oktoberfest. Das Düsseldorfer Familienunternehmen Oscar Bruch ermöglicht den Besuchern aus nah und fern mit dem 55 Meter hohen „Bellevue“ herrliche Aussichten auf den Jahrmarkt, die gesamte Stadt und weit in die Region hinein.

So gewaltig wie das Riesenrad ist auch der Aufwand, der für seinen Transport und die Montage notwendig ist. 22 LKW bringen die insgesamt 350 Tonnen schweren Teile von Festplatz zu Festplatz. Zwölf Mitarbeiter und ein 160 Tonnen schaffender Kran machen die 42 geschlossenen Kabinen für jeweils sechs Personen einsatzfähig. Die Montage dauert bis zu einer Woche. Dann sind gut zwei Kilometer Kabel verlegt, vier Antriebsmotoren betriebsbereit, und tausende Einzelteile an ihre Plätze gebracht. 50.000 Lichter lassen das Riesenrad erstrahlen.