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Christine Schmitt ist Geschäftsführerin der Saacke GmbH + Co KG und Ansprechpartnerin für jeden, der das ehemalige „Café California“ pachten will. Foto: Ketterl
Christine Schmitt ist Geschäftsführerin der Saacke GmbH + Co KG und Ansprechpartnerin für jeden, der das ehemalige „Café California“ pachten will. Foto: Ketterl
11.05.2018

„Riva“-Wirt springt für Poststraßen-Gastronomie ab: Suche beginnt von neuem

Pforzheim. Sparkasse-Neubau fertig, PZ-Medienhaus medial „aufgerüstet“ und auf der anderen Straßenseite ein Restaurant der „etwas anderen Art“. So ist es gedacht, und so soll es werden. Die kleine, dann feine Poststraße wird sich als interessantes „Einfallstor“ in die Stadtmitte präsentieren. Denn zwei Parkhäuser im Nahbereich sorgen heute schon für eine gute Frequenz. Und mit einem qualifizierten Immobilienmakler an der Ecke, dem PZ-Forum am oberen, der Baden-Württembergischen Bank und den „Schmuckwelten“ am unteren Ende wird die Poststraße ein Upgrading erfahren.

Mit im Spiel ist Christine Schmitt, Geschäftsführerin der Saacke-Bau GmbH+Co KG. In ihrem großräumigen Areal im Dreieck Kiehnle-, Post- und Bahnhofstraße ist die kluge Berlinerin – hauptberuflich als Mediatorin unterwegs – immer schon bemüht, ihre Ladengeschäfte qualitätsvoll zu bestücken. Entsprechend ansehbar und optisch sauber in Szene gesetzt, ist die Ladenzeile entlang der Bahnhofstraße.

Qualitätsvolles will Christine Schmitt auch in den Räumen des ehemaligen „Café California“ installieren. Einen idealen Partner, weil für seine gute Gastronomie geschätzt, fand sie in Piero Sicignano. Er erfreut sich in seinem Restaurant „Riva“ am Schloßberg einer zufriedenen Klientel. Dennoch empfand er es als eine schöne Herausforderung, an der geschäftigen Poststraße ein neues Domizil zu gründen.

Nun sucht Christine Schmitt einen neuen Pächter. Nach monatelangem Konsens und gemeinsamer Entwicklung des Projekts hat sich „Riva“-Gastronom Sicignano in Salamitaktik verabschiedet. Und dies wohl aus gleich mehreren Gründen. Zum einen scheinen ihm die Kosten aus dem Ruder gelaufen zu sein, zum anderen musste er realisieren, dass er für sein „Stammhaus“ am Schloßberg noch einen Fünf-Jahres-Mietvertrag hat, aus dem ihn Hausherr Michael Geiger nicht entlassen will. Einen Nachmieter zu finden, schien sich auch nicht so einfach zu gestalten. Möglicherweise entscheidend – wenn auch nicht so kommuniziert – wird aber wohl der im Spätjahr stattgefundene Bruch zwischen Piero Sicignano und seinem Sohn Christian gewesen sein.

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