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Eindrucksvoll: In den Ordnern der Ermittlungsgruppe „Einbruch“ befinden sich 

Unterlagen über knapp 200 Einbrüche, die EG-Leiter Uli Conle und seine Kollegen 

zu bearbeiten haben.
Eindrucksvoll: In den Ordnern der Ermittlungsgruppe „Einbruch“ befinden sich Unterlagen über knapp 200 Einbrüche, die EG-Leiter Uli Conle und seine Kollegen zu bearbeiten haben. © PZ-Archiv, Bechtle
18.01.2011

Rockerkrieg, Schüsse auf Musikpark und Einbrüche: Drei Ermittlungsgruppen klären in Pforzheim Verbrechen

PFORZHEIM/ENZKREIS. Wenn Kriminalfälle eine gewisse Dimension überschreiten, werden bei der Polizei Sonderkommissionen oder Ermittlungsgruppen gebildet. Derzeit gibt es drei Ermittlungsgruppen in der Polizeidirektion Pforzheim: Die EG Einbruch, die EG Netto und die EG Musikpark.

Während an die Einrichtung einer Soko auch formale Anforderungen gestellt werden – der Leiter muss mindestens Kriminalrat sein, er muss einen Vize und eine Führungsgruppe haben -, ist eine Ermittlungsgruppe (EG) weiter unten angesiedelt. Seit dem Spätjahr arbeitet ein halbes Dutzend Beamter in der EG „Einbruch“, die sich – wie jedes Jahr – mit der Aufarbeitung von Wohnungs- und Geschäftseinbrüchen in Pforzheim und dem Enzkreis befasst. Seit der Schlägerei zwischen den „Hells Angels“ und den „United Tribuns“ Ende November auf dem Güterbahnhofsareal existiert die zehnköpfige EG „Netto“, benannt nach dem Discounter, auf dessen Parkplatz die Schlägerei stattfand und ein Schuss fiel. Die dritte EG heißt „G 19“ und beschäftigt sich mit den Schüssen aus einer Maschinenpistole Anfang dieses Jahres auf die Disko „Musikpark“. Sie umfasst 28 Beamte.

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