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Professor Mario Schmidt (Zweiter von links) ist an der Hochschule Direktor des Instituts für Industrial Ecology und lehrt ökologische Unternehmensführung. Foto: Hochschule
Professor Mario Schmidt (Zweiter von links) ist an der Hochschule Direktor des Instituts für Industrial Ecology und lehrt ökologische Unternehmensführung. Foto: Hochschule
07.06.2019

Rohstoff-Experte Mario Schmidt kritisiert beim Studium Generale die Politik

Pforzheim. Der Umweltforscher und Hochschul-Professor Mario Schmidt hat beim Studium Generale (dem letzten vor der Sommerpause) die Zukunft der Rohstoffe erläutert. Der Direktor des Instituts für Industrial Ecology (INEC) an der Hochschule sprach über das Thema „Gehen uns die Rohstoffe aus? Ressourceneffizienz und nachhaltige Industriegesellschaft“.

Schmidt lehrt als Professor für Ökologische Unternehmensführung schon seit 20 Jahren in Pforzheim und leitet seit 2010 das INEC.

„High-Tech-Produkte wie Smartphones brauchen immer exotischere Stoffe wie Tantal, Indium, Dysprosium oder Neodym“, so Professorin Wehner, wissenschaftliche Leiterin des Studium Generale. China beherrsche inzwischen den Rohstoffmarkt und beute seine Ressourcen ohne Rücksicht auf die Umwelt aus. Deshalb gehe die Angst um, der Menschheit könnten die Rohstoffe ausgehen. „Was ist also dran an diesen Befürchtungen? Warum sind Recycling und ,Circular Economy‘ wichtig?“, fragte Wehner und übergab damit an Mario Schmidt. „Die Antwort ist komplex“, sagte Schmidt, der Mitglied im baden-württembergischen Nachhaltigkeitsbeirat und in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgremien ist - und in seinem Vortrag die Politik kritisierte. Schmidt forscht seit Jahren zum Thema Ressourceneffizienz und hatte seinen Beitrag fürs Studium Generale passenderweise auf den Nachhaltigkeitstag der Hochschule terminiert.

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