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Rote-Nasen-Alarm: Die Kälte hat uns fest im Griff © dpa
26.10.2010

Rote-Nasen-Alarm: Die Kälte hat uns fest im Griff

PFORZHEIM. Wollsocken an den Füßen, ein unterhaltsamer Schmöker in der rechten, eine dampfende Tasse Tee in der linken Hand – der Winter kann so schön gemütlich sein, gäbe es da nicht auch die andere Seite - Die etwas rauere: Wer kennt nicht das morgendliche Eiskratzen? Eigentlich sollte man schon vor 10 Minuten losgefahren sein, aber Väterchen Frost hat dem geliebten Flitzer in der Nacht einen Besuch abgestattet.

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Ist man dann endlose Minuten später erleichtert, die Scheibe einigermaßen vom eisigen Film befreit zu haben, folgt schon der nächste winterliche Schock: Der Frost hat sich bis in die tiefsten Ritzen vorgearbeitet, auch in den Schlitz, der für den Autoschlüssel vorgesehen ist.

Und plötzlich erscheint ein dunkles Bild im Hinterkopf: Hatte man nicht bereits Wochen zuvor im Werbe-Prospekt des hiesigen Supermarktes geblättert und dabei das Winter-Start-Paket für das Auto begutachtet? Nur müde gelächelt hat man damals, über Enteisungs-Spray, Thermoscheibenschutz-Folie und Eiskratzer und stattdessen lieber noch ein wenig am kühlen Eistee genippt.

Und nun trifft es einen doppelt hart: Es ist Oktober und die Temparaturen sinken in den frühen Morgenstunden auf bis zu Null Grad. Der Winter ist eben nicht nur kuschelig und gemütlich. Wie sehen die Menschen aus Pforzheim und der Umgebung das Ende des Sommers? Steigt die Vorfreude bereits auf das bevorstehende weihnachtliche Treiben, oder hängen die Gedanken noch den goldgelben Sonnenblumen des Spätsommers nach? PZ-news hat sich in der Pforzheimer Fußgängerzone einmal genauer umgehört. mir