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Weil ein Rotmilan in der Nähe von einem der beiden geplanten Windräder auf der Büchenbronner Höhe seinen Horst hat, wird das Amt für Umweltschutz dem Projektbetreiber juwi die Genehmigung wohl nicht erteilen. Offiziell soll die Entscheidung kurz vor Ostern bekanntgegeben werden. Foto: Nabu
Weil ein Rotmilan in der Nähe von einem der beiden geplanten Windräder auf der Büchenbronner Höhe seinen Horst hat, wird das Amt für Umweltschutz dem Projektbetreiber juwi die Genehmigung wohl nicht erteilen. Offiziell soll die Entscheidung kurz vor Ostern bekanntgegeben werden. Foto: Nabu
29.03.2017

Rotmilan könnte Windrad in Büchenbronn stoppen

Pforzheim-Büchenbronn. Noch prüft das Umweltamt, ob die Stadt Pforzheim eine Windkraftanlage auf der Büchenbronner Höhe genehmigen soll. Nach PZ-Informationen sieht es für den Projektentwickler juwi (Wörrstadt/Rheinland-Pfalz) nicht gut aus – denn der Rotmilan scheint dem Vorhaben den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Zeichen stehen auf „Nein“.

Offiziell wird die Stadt die Entscheidung „vor Ostern“ kommunizieren, so Pressesprecher Philip Mukherjee. Wenn die Stadt die Genehmigung des Windrads im Stadtwald wegen der Nachbarschaft des Milans und seinem Horst verweigert, bliebe nur noch das andere geplante Windrad auf Büchenbronner Gemarkung – allerdings handelt es sich dort um Landesforst. Doch unabhängig davon, ob juwi erfolgreich mit dem Land verhandeln würde, stellt sich die Frage, ob eine einzige Anlage für das Unternehmen, das schon eine Menge Geld (wieviel, will man aus Wettbewerbsgründen nicht sagen) in die Untersuchung der Windbedingungen und in Gutachten gesteckt hat, rentabel ist.

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