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Das Waldstück in Büchenbronn, auf dem die Zufahrt zu den künftigen Windkraftanlagen gerodet wird, ist gesperrt. Foto: Seibel
Das Waldstück in Büchenbronn, auf dem die Zufahrt zu den künftigen Windkraftanlagen gerodet wird, ist gesperrt. Foto: Seibel
Der Windkraft-Projektentwickler juwi setzt auf die Anlagen von vestas (Dänemark) – hier ein Teilstück eines Masts, gesehen an der Autobahn-Raststätte im Naturpark Saar-Hunsrück (Rheinland-Pfalz). Foto: Lorch-Gerstenmaier
Der Windkraft-Projektentwickler juwi setzt auf die Anlagen von vestas (Dänemark) – hier ein Teilstück eines Masts, gesehen an der Autobahn-Raststätte im Naturpark Saar-Hunsrück (Rheinland-Pfalz). Foto: Lorch-Gerstenmaier
15.02.2016

Rückenwind für Windräder: Rodung für Zufahrtswege hat begonnen

Pforzheim-Büchenbronn. Es darf gerodet werden auf dem Sauberg zwischen Büchenbronn und Engelsbrand: Bis Ende des Monats fallen auf insgesamt zwei Hektar Waldfläche oberirdisch Bäume, um die Wege zu den geplanten zwei Windrädern zu erweitern.

Danach sind die Baumstümpfe dran – und im Lauf des Jahres werden die Masten samt ihrer Energie erzeugenden Rotoren stehen. Nicht nur das Amt für Umweltschutz der Stadt Pforzheim, sondern auch das Regierungspräsidium Karlsruhe sowie die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden des Regierungspräsidiums Freiburg haben „grünes Licht“ gegeben für das Vorhaben. Damit ist der Weg frei für den Projektentwickler juwi Energieprojekte GmbH im rheinhessischen Wörrstadt.

Zwar steht die offizielle Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz noch aus (der Antrag wurde vor einem Jahr gestellt), doch dies ist nur noch ein formaler Akt. Da jedoch mit Blick auf die Vegetationszeit nach dem 29. Februar nicht mehr gerodet werden darf, bedurfte es einer Genehmigung des vorzeitigen Holzeinschlags. Die Arbeiten wurden gestern gestartet. Die Wurzelstöcke kommen später raus – wenn die Haselmaus ihren Winterschlaf beendet habe, so juwi in einer Pressemitteilung.

Bei einer Pressekonferenz am Montag im Rathaus betonten Bau- und Umweltdezernent Alexander Uhlig und die Sachbearbeiter des Grünflächen- und Tiefbauamts, dass die nach dem zweitägigen Erörterungstermin in der Bergdorfhalle im November vergangenen Jahres geforderten zusätzlichen Gutachten „intensiv geprüft“ und „fortgeschrieben oder ergänzt“ worden seien. Windkraftgegner wie der Unternehmer Dieter Jehle wollen dies nicht widerstandslos hinnehmen.

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