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Kindern die Geschichte der Schmuckindustrie und der Stadt näherbringen, das ist das Ziel der von Pädagogin Kerstin Fischer (Mitte) entwickelten Unterrichtseinheit, die gemeinsam mit Gerhard Baral (links), Leiter des Goldstadt-Jubiläums und Claudia Baumbusch (rechts) vom Kulturamt umgesetzt wurde.  Läuter
Kindern die Geschichte der Schmuckindustrie und der Stadt näherbringen, das ist das Ziel der von Pädagogin Kerstin Fischer (Mitte) entwickelten Unterrichtseinheit, die gemeinsam mit Gerhard Baral (links), Leiter des Goldstadt-Jubiläums und Claudia Baumbusch (rechts) vom Kulturamt umgesetzt wurde. Läuter
24.07.2017

Rund um die Schmuckindustrie - Unterrichtseinheit zum Thema Goldstadt 250 entwickelt

Mehrere Monate hat die Pädagogin Kerstin Fischer damit verbracht, ein praxisnahes und sehr flexibles Unterrichtskonzept zum Thema 250 Jahre Goldstadt zu entwickeln.

Gemeinsam mit ihrer zweiten Klasse, die sie an der Karl-Friedrich-Schule in Eutingen unterrichtet, hat sie getestet. Herausgekommen ist, in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt und dem Team von 250 Jahre Goldstadt, ein rund 50 Seiten umfassendes Papier mit sieben Modulen, das Lehrern eine Handreichung sein soll. „Es gibt viele Kollegen, die zwar in Pforzheim unterrichten, aber nicht hier leben und die Stadt daher auch nicht sehr gut kennen“, so Fischer. Ihr Konzept soll auch an sie eine Einladung sein, die Stadt und deren Geschichte rund um die Schmuckindustrie besser kennenzulernen. Gleichzeitig bietet das Konzept fächerübergreifende Inhalte aus den Bereichen Deutsch, Sachkunde, Kunst und Werken und eigne sich für alle Grundschulklassen, als auch – mit ein paar Anpassungen, bis hin zur Klassenstufe sieben der Werkrealschule, wie Claudia Baumbusch vom Kulturamt betotnt. Man habe nach einem Angebot gesucht, das auch über dieses Jubiläumsjahr hinaus verwendet werden könne, um das abstrakte Thema Schmuck Kindern näherzubringen, so Baral, und das sei gelungen.

Dabei müssen keineswegs alle sieben Einheiten durchgenommen werden, da jede für sich steht. Fischer hat außerdem den größtmöglichen Service für ihre Kollegen eingebracht und neben Angaben zu Anzahl und Dauer der Unterrichtseinheiten auch gleich Kopiervorlagen sowie Angaben dazu mitgeliefert, was benötigt wird oder welche Hausaufgaben gegeben werden können.

Zu finden ist das pdf ab Montag auf der Homepage der Stadt. Dort kann es ab Montag heruntergeladen werden unter www.pforzheim.de/kulturelle-bildung