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Sie weiß, dass riesige Herausforderungen im Sozialdezernat warten – zuallererst beim Ausbau der Kitas. Sabine Wagner, 30-jährige Chefin im Huchenfelder Rathaus, hat gestern ihre Bewerbung als Dezernentin bekanntgegeben.
Sie weiß, dass riesige Herausforderungen im Sozialdezernat warten – zuallererst beim Ausbau der Kitas. Sabine Wagner, 30-jährige Chefin im Huchenfelder Rathaus, hat gestern ihre Bewerbung als Dezernentin bekanntgegeben. © Ketterl
11.05.2018

Sabine Wagner bewirbt sich als Pforzheimer Sozialbürgermeisterin

Pforzheim. Die parteilose Huchenfelder Ortsvorsteherin Sabine Wagner hat am Freitag, dem letzten Tag der Bewerbungsfrist bestätigt, dass sie sich als Pforzheimer Sozialbürgermeisterin bewirbt.

Sie habe mit der SPD konstruktive Gespräche geführt. Diese ist angesichts der Sitzverteilung im Gemeinderat für den Posten in herausgehobener, aber nicht verbindlicher Weise vorschlagberechtigt. Ohne von der SPD entsprechende Signale empfangen zu haben, – das war bekannt – wäre Sabine Wagner nicht ins Rennen gegangen. Die SPD bestätigte die Gespräche, will sich aber erst am Montag formell äußern, weil bis dahin theoretisch noch Bewerbungen eingegangen sein könnten, die es zu sichten gelte, um entsprechende Vorwürfe nicht aufkommen zu lassen.

Erfahrung mit neuen Kitas

Relativ kurz äußerte sich auch Sabine Wagner am Freitag zu ihrer Bewerbung. „Pforzheim gestalten, entwickeln, stärken“, unter diese drei Schlagworte stellte sie ihre Ziele für das Dezernat III, das die Zuständigkeit fürs Soziale, Bildung und Sport umfasst – in allen Bereichen warten immense Herausforderungen. Wie die PZ berichtete, erhielten 1168 Eltern von angemeldeten Kita- und Krippenkindern eine Absage. Für das Thema musste Wagner bereits als Huchenfelder Ortsvorsteherin Lösungen finden.

Ein Betreuungsangebot über Tagespflegeeltern, das so genannte Tapir, werde dort bis Juli geschaffen sein. Auch ein neuer Naturkindergarten im Ort komme, sowie mittelfristig eine Kita der Caritas, wo Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam aufgenommen werden. Wagner und ihr Mann haben selbst ein knapp zweijähriges Kind; während ihrer Babypause verfasste die Diplom-Verwaltungswirtin eine Doktorarbeit über Bürgerbeteiligung und lokale Demokratie im Wandel.

Sie wäre das erste Mitglied der Pforzheimer Bürgermeisterriege mit Doktorgrad seit OB Joachim Becker (1985-2001) – das träfe aber auch für ihren Mitbewerber, den Leinfelden-Echterdinger Sozialdezernenten Carl-Gustav Kalbfell (FDP) zu, einen Juristen. Insgesamt waren bis gestern elf Bewerbungen eingegangen; bislang haben sechs Bewerber – Wagner, Kalbfell, Almut Cobet, Frank Fillbrunn, Dimitrij Walter und Friedhild Miller – ihre Kandidaturen öffentlich bekanntgegeben.

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von Schilda
11.05.2018
Sabine Wagner bewirbt sich als Pforzheimer Sozialbürgermeisterin

Der Pforzemer Klüngel wirds schon richten, ich lach mir einen! mehr...

Störtebeker
11.05.2018
Sabine Wagner bewirbt sich als Pforzheimer Sozialbürgermeisterin

Für Frau Sabine Wagner wäre es natürlich ein gewaltiger Sprung innerhalb der Besoldungstabelle für kommunale Beamte. mehr...

helmut
11.05.2018
Sabine Wagner bewirbt sich als Pforzheimer Sozialbürgermeisterin

Wenn es um Schönheit und sympathisches Gesamtbild geht wird sie die Nase vorn haben. Jung und unverbraucht kann sie der Stadt lange erhalten bleiben. Alle anderen haben ihre Unfähigkeit bewiesen. Wer es nach langen Dienstjahren es nicht zu höheren Ehren geschafft wird es auch weiterhin nicht schaffen. mehr...

Faelchle
11.05.2018
Sabine Wagner bewirbt sich als Pforzheimer Sozialbürgermeisterin

Kann Ihnen nur zustimmen. Der erste Eindruck ist in der Tat sehr gut, Alter und Berufsbild würden auch passen. Leider entscheidet der Klüngel. mehr...