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Die Spitze des CDU-Stadtverbands mit dem scheidenden Vorsitzenden Wolfgang Schick, Marianne Engeser, Schicks Nachfolger Thomas Dörflinger, Andreas Renner, Peter Olszewski, Gunther Krichbaum und Dieter Vortisch (von links) Foto: Privat
Die Spitze des CDU-Stadtverbands mit dem scheidenden Vorsitzenden Wolfgang Schick, Marianne Engeser, Schicks Nachfolger Thomas Dörflinger, Andreas Renner, Peter Olszewski, Gunther Krichbaum und Dieter Vortisch (von links) Foto: Privat
13.09.2016

Schick gibt Vorsitz an Dörflinger der Stadt-CDU ab

Pforzheim. Thomas Dörflinger ist der neue CDU-Stadtverbandsvorsitzende in Pforzheim. Der langjährige ehemalige Gemeinderat, bisher Vize im Stadtverband, wurde am Montagabend im Kulturhaus Osterfeld von der Mitgliederversammlung als Nachfolger von Wolfgang Schick gewählt, der seit März 2007 an der Spitze des Verbands stand. Der komplette Vorstand wird kommendes Jahr neu gewählt.

In seinem Bericht streifte Schick Ereignisse der letzten Jahre und ging näher auf die jüngste Landtagswahl in Baden Württemberg ein. Die vorzeitige Neuwahl begründete der Erste Polizeihauptkommissar bei der Prävention mit zusätzlichen beruflichen Aufgaben, die ihn bei der Organisation des Bundestagswahlkampfs 2017 und der Vorbereitung der Kommunalwahlen eingeschränkt hätten. Weiter sei er ein Verfechter von Ämtern auf Zeit: „Fast zehn Jahre sind genug“. In der CDU wird der 58-Jährige weiter als Fraktionsvize im Gemeinderat, Kreisschatzmeister und Sprecher des Arbeitskreises Innere Sicherheit (AKIS) wirken. Spekulationen, wonach er den Parteiposten abgebe, um eine eigene OB-Kandidatur vorzubereiten, verneinte er auf PZ-Nachfrage. Auch umgekehrt sei eine Kandidatur seines Nachfolgers Thomas Dörflinger als OB äußerst unwahrscheinlich, so Schick, der in der Vergangenheit wiederholt erklärt hatte, dass die Pforzheimer CDU einen Herausforderer gegen Amtsinhaber Gert Hager (SPD) aufbieten werde.

Dass die CDU bereit ist, den Rathaus-Chef politisch ins Visier zu nehmen, stellte der Kreisvorsitzende Gunther Krichbaum unter Beweis. Erst dankte er Schick für die geleistete Arbeit und sicherte Dörflinger Unterstützung zu.

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