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Stele zum Gedenken an den Widerstand: Peter Boch, Gerhard und Brigitte Brändle, Jürgen Schroth und Andrew Hilkowitz (von links) bei der Enthüllung an der Bahnhofstraße, wo einst die Gestapo-Außenstelle war. Foto: Ketterl
Stele zum Gedenken an den Widerstand: Peter Boch, Gerhard und Brigitte Brändle, Jürgen Schroth und Andrew Hilkowitz (von links) bei der Enthüllung an der Bahnhofstraße, wo einst die Gestapo-Außenstelle war. Foto: Ketterl
08.05.2019

Schicksale des Widerstands: OB Peter Boch enthüllt die Gedenkstele am Bezirksamtsturm

Pforzheim. Sie waren Krankenschwestern, Arbeiterinnen, Mütter und Ehefrauen, die sich gegen die Nazis, den Krieg und das Morden stellten – und dafür oft selbst mit dem Leben büßen mussten: Der Widerstand in Pforzheim und Umgebung sei zu 25 Prozent weiblich gewesen.

Das sagte Brigitte Brändle bei der Enthüllung der Erinnerungstafel „Widerstand im Raum Pforzheim 1933 bis 1945“ vor Gemeinderäten, Wegbegleitern und Nachkommen. Sie, ihr Mann Gerhard Brändle, Hans Ade, Andrew Hilkowitz, Frank Neubert und Jürgen Schroth sind die Initiatoren der Gedenkstele an der Bahnhofstraße gewesen, begleitet von vielen Unterstützern. Dort, wo einst die ehemalige Außenstelle der Gestapo war, hat Oberbürgermeister Peter Boch die Tafel der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Und er hat nicht ohne Grund als Datum den 8. Mai gewählt. Es ist der Jahrestag der Befreiung vom verbrecherischen Nazi-Regime.

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