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Nachbarn: die Waldschule (hinten links) und das Schiller-Gymnasium.
Nachbarn: die Waldschule (hinten links) und das Schiller-Gymnasium.
10.07.2017

„Schiller“ als mögliche Alternative bei der Büchenbronner Schulfrage

Pforzheim-Büchenbronn. Die Hoffnung ist ein zartes Pflänzchen – und keiner will es zerdrücken, zerreden, verschrecken. Nicht Schulbürgermeisterin Monika Müller, nicht Ortsvorsteher Bernhard Schuler, nicht Andrea Boyer, Geschäftsführerin des privaten Schiller-Gymnasiums, einer kommunalen GmbH, zu 60 Prozent in der Trägerschaft der Stadt Pforzheim, deren Oberhaupt Vorsitzender des Aufsichtsrats ist.

Damit ist so gut wie alles gesagt. Oder nichts. Oder vielleicht etwas: Nachdem das Regierungspräsidium Karlsruhe wohl endgültig den Büchenbronner Ortschaftsräten, der Verwaltung und den Eltern die Tür vor der Nase zugeschlagen hat, was die Ausweitung der Waldschule zur Realschule angeht (unter anderem angeblich kein Bedarf, die PZ berichtete), existiert ein Gedankenmodell, vor dessen möglicher Realisierung noch eine Menge Fragezeichen stehen – aber immer noch besser als die klare Absage aus Karlsruhe. Denn jetzt kommt das Schiller-Gymnasium ins Spiel. Das wird auch eines der Themen bei der nächsten Ortschaftsratssitzung – am Mittwoch – sein, zu der auch Monika Müller erwartet wird.

An staatlichen Schulen, so Müller auf PZ-Anfrage, sei „leider eine Orientierungsschule mit einer fünften und sechsten Klasse nicht möglich“ – also etwas, was Ortschaftsrat und Eltern für eine erweiterte Waldschule anstrebten. Privatschulen hingegen könnten neue Modelle „zügig und versuchsweise einführen“. Daher habe sie das Schiller-Gymnasium als private Schule am Standort Büchenbronn angesprochen, ob dort grundsätzliches Interesse an einem gemeinsamen Weg bestehe, „der den Wunsch vieler Eltern aus Büchenbronn und gegebenenfalls der Umgebung aufgreifen und ein weiterführendes Angebot beinhalten könnte“ – jenseits des Gymnasiums.

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