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© Symbolbild: Seibel
01.07.2014

Schlägerei auf Waisenhausplatz - Angriffe auf Bahnhofsvorplatz

Pforzheim. Mit mehreren Streithähnen haben sich die Polizeibeamten des Polizeireviers Pforzheim Nord am Dienstag auseinandersetzen müssen.

Gegen 0.45 Uhr wurde nach Polizeiangaben eine Schlägerei auf dem Waisenhausplatz gemeldet, bei der zwei Kontrahenten von den alarmierten Polizeikräften getrennt werden mussten. Allerdings wollte sich ein 37-jähriger Beteiligter nicht von der Polizei in die Schranken weisen lassen und widersetzte sich massiv. Zunächst biss er einen Polizeibeamten gehörig in den Daumen und ließ erst von ihm ab, als dieser sich seiner Haut wehrte. Inzwischen hatte der zweite Raufbold das Weite gesucht. Nachdem der 37- jährige Delinquent mit dem Fahrzeug zur Dienstelle gebracht wurde, weigerte er sich, auszusteigen, verkeilte die Beine unter dem Sitz und fletschte die Zähne. Schließlich gelang es den Beamten mit höchstem Kraftaufwand, den Mann auf die Wache zu bringen, wo er sich selbst Verletzungen beibrachte, indem er den Kopf gegen eine Glastür schlug. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nun erwartet ihn eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Gegen 1.45 Uhr stellten Polizeibeamte zwei erheblich alkoholisierte Männer bei einer Rauferei auf dem Bahnhofsplatz vor einer Gaststätte fest. Beide machten bei ihrer Befragung widersprüchliche Angaben. Einer der Männer behauptete, von einer Personengruppe angegriffen worden zu sein. Der zweite, ein 28-Jähriger, wies ein deutliches Hämatom im Gesicht auf und erklärte, sein Bekannter habe ihm ins Gesicht geschlagen. Im Anschluss an seine Vernehmung und der Klärung des Sachverhalts auf dem Polizeirevier wurde er von einer Polizeistreife nach Hause gebracht. Dort angekommen verhielt er sich äußerst aggressiv gegen die Polizisten und wurde handgreiflich. Erst nachdem ihm Handschließen angelegt wurden, beruhigte sich der Mann und er konnte in die Obhut seiner Freundin übergeben werden.

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