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Pforzheims Schloßberg nach dem Krieg.
16.02.2015

Schloßberg: Bildervergleich 1945 - 2015

Heute wirkt die Schloßkirche St. Michael fast so, als sei sie noch immer im mittelalterlichen Originalzustand – und das, obwohl das Gebäude beim Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 fast vollständig zerstört worden war. Erst im September 1957 konnte die Einweihung der wieder aufgebauten Schloßkirche stattfinden.

Ohnehin ist die Suche nach dem Schloss in Pforzheim eine sehr interessante. Es gibt die Schloßparkschule, den Schloßberg, die Schloßkirche (jeweils mit historischem ,ß’), die Schlössle-Galerie, den Schlosskeller - aber kein Schloß. Doch alte Darstellungen der Stadt zeigen: Dies war auch einmal anders. Auf historischen Bildern ist deutlich ein durch eine Mauer abgetrenntes Viertel zu erkennen, in dem neben der heute noch vorhandenen Schloßkirche zahlreiche repräsentative Bauten standen, die inzwischen aus dem Stadtbild verschwunden sind.

In diesen wohnten ab 1157 Konrad von Hohenstaufen und ab 1220 die Markgrafen von Baden. Auch der salische Kaiser Heinrich IV weilte einst in Pforzheim. Noch bis zum Jahr 1860 wurde die Schloßkirche als Grablege der Markgrafen von Baden genutzt. Ihre Residenz hatten sie aber schon im Jahre 1556 nach Durlach verlegt. Nachdem die Markgrafen Pforzheim verlassen hatten, verfiel das Schlossareal immer mehr und wurde durch Brände und Kriege im Laufe der Jahrhunderte beinahe vollständig zerstört. Heute zeugen lediglich Teile der ehemaligen Zwingermauer, der Archivbau und die Schloßkirche von dem ehemals Dagewesenen.

 

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